Tipps & Tricks

Park in Nantes

Warum Pausen auf einer Langzeit-Radreise so wichtig sind

Auf einer Langzeit-Radreise hΓΆren wir vor allem auf eines: unseren KΓΆrper. Er sagt uns ziemlich genau, was ihm guttut – und wann es Zeit ist, langsamer zu treten. NatΓΌrlich ΓΌberwinden wir auch mal den inneren Schweinehund, fahren weiter, obwohl die Beine mΓΌde sind oder der Kopf eigentlich Pause ruft. Aber Pausen gehΓΆren genauso dazu wie das Fahren selbst. Pausen machen wir nicht nur dann, wenn einer von uns krank ist oder kΓΆrperlich nicht mehr kann. Sie dienen vor allem der Regeneration des KΓΆrpers und des Geistes. Nach einem langen Radeltag braucht der KΓΆrper Entspannung – das ist klar. Was viele aber vergessen: Auch der Kopf muss mitkommen. Auf einer Langzeit-Radreise erleben wir fast tΓ€glich Neues – andere Landschaften, Menschen, MentalitΓ€ten, Sprachen und Situationen. All das fordert unsere volle Aufmerksamkeit und Energie. Jeden Tag wissen wir oft nicht, wo wir abends schlafen, wo wir am nΓ€chsten Tag kochen oder unser Zelt aufschlagen werden. Was fΓΌr viele selbstverstΓ€ndlich ist – ein Zuhause, ein Bad, ein Bett – ist fΓΌr uns tΓ€gliche Organisation. Das ist wunderschΓΆn, aber auch mental anstrengend. Dazu kommt, dass wir uns stΓ€ndig sprachlich und kulturell anpassen – improvisieren, ΓΌbersetzen, verstehen, uns verstΓ€ndlich machen. Das alles kostet Kraft. Darum gΓΆnnen wir uns bewusst Pausen – dort, wo wir uns wohlfΓΌhlen: bei herzlichen Gastgebern, in schΓΆner Umgebung oder einfach irgendwo, wo wir uns sicher fΓΌhlen. Mal im Bett, mal im Zelt – je nachdem, wonach uns ist. An Pausentagen entspannen wir, verarbeiten Erlebtes und arbeiten manchmal auch an unseren Projekten. Es ist diese Mischung aus Ruhe und AktivitΓ€t, die uns neue Energie gibt – fΓΌr die nΓ€chsten Etappen, fΓΌr neue Begegnungen, fΓΌr alles, was noch kommt. Warum Pausen auf einer Langzeit-Radreise entscheidend sind Wer auf einer Langzeit-Radreise unterwegs ist, denkt an Kilometer, Routen und Abenteuer – aber selten an Pausen. Dabei sind sie der SchlΓΌssel, um lange durchzuhalten. KΓΆrperlich: Muskeln, Gelenke und Sehnen brauchen Erholung. Nur wer regelmÀßig pausiert, beugt Verletzungen und Überlastungen vor. Mental: Neue EindrΓΌcke, fremde Sprachen und unvorhersehbare Situationen fordern den Kopf. Eine Pause hilft, Gedanken zu sortieren und Erlebtes zu verarbeiten. Emotional: StΓ€ndige Bewegung kann stressig werden. Ein Tag Stillstand schenkt neue Motivation und Dankbarkeit. Pausen sind kein RΓΌckschritt – sie sind ein Teil des Vorankommens. Woran du erkennst, dass du eine Pause brauchst Manchmal ist es gar nicht so leicht zu merken, wann der KΓΆrper oder Geist genug hat.Diese Signale sind oft ein Hinweis darauf, dass ein Pausentag guttun wΓΌrde: Du fΓΌhlst dich krank oder kΓΆrperlich schlecht. Dein KΓΆrper signalisiert dir so, dass er Ruhe braucht. Du wachst morgens mΓΌde auf – obwohl du eigentlich genug geschlafen hast. Du hast keine Lust, aufs Rad zu steigen. Du bist gereizt, unkonzentriert oder merkst, dass kleine Dinge dich stressen. Du machst hΓ€ufiger Fehler (z. B. vergisst etwas oder verpasst Abzweigungen). Oder du wachst auf und spΓΌrst einfach, dass du lΓ€nger an diesem Ort bleiben willst, weil du dich dort wohlfΓΌhlst, weil er dich inspiriert oder weil er dir einfach guttut. Wenn du eines dieser Anzeichen erkennst, ist es keine SchwΓ€che, sondern Weitsicht, mal einen Tag oder zwei zu ruhen. Eine Langzeit-Radreise bedeutet auch, auf das eigene BauchgefΓΌhl zu hΓΆren – nicht nur auf den Tacho. Wie wir unsere Pausen gestalten Unsere Pausen entstehen selten nach Plan – sie ergeben sich. Wenn wir uns an einem Ort wohlfΓΌhlen, bleiben wir einfach. Das kann ein gemΓΌtlicher Garten bei netten Gastgebern sein, ein ruhiger Platz am Fluss oder ein kleiner Campingplatz mit guten GesprΓ€chen. Wir brauchen dafΓΌr nicht immer ein Bett – unser Zelt reicht uns oft vΓΆllig.An manchen Tagen ist genau das die Freiheit, die uns glΓΌcklich macht.An anderen Tagen sehnen wir uns nach einer Dusche, einem Dach und einer warmen Mahlzeit – und auch das ist okay. Manchmal machen wir auch ganz bewusst eine Pause an einem besonders schΓΆnen Ort, einfach um ihn lΓ€nger und intensiver genießen zu kΓΆnnen. Auf einer Langzeit-Radreise geht es fΓΌr uns nicht darum, mΓΆglichst viele LΓ€nder oder Kilometer zu sammeln, sondern die schΓΆnsten Momente einzufangen, festzuhalten und im Herzen abzuspeichern. Egal wie weit man fΓ€hrt – man wird niemals jedes Land, jede Straße und jeden Winkel der Welt erleben kΓΆnnen. DafΓΌr ist unser Leben zu kurz. Umso wichtiger ist es, nicht in einem Kilometerkampf zu versinken, sondern die kleinen Dinge am Wegesrand wahrzunehmen: den Duft nach Regen, ein nettes GesprΓ€ch, ein unerwartetes LΓ€cheln, eine Aussicht, die einen innehalten lΓ€sst. Gerade diese Momente machen die Reise wertvoll. Sie lehren uns, was uns guttut und wo wir uns wohlfΓΌhlen – und genau dort entsteht oft der Wunsch, einfach mal zu bleiben. NatΓΌrlich gibt es auch Ausnahmen: Manchmal zwingt uns ein Visum oder ein fixer Termin dazu, weiterzuradeln, statt eine Pause einzulegen. Doch auch das lΓ€sst sich oft ausgleichen, indem man die Route flexibel anpasst und bewusst eine bestimmte Anzahl an Pausentagen pro Woche einplant. So bleibt die Reise im Gleichgewicht – zwischen Bewegung und Ruhe, Abenteuer und Ankommen. Plane deine Langzeit-Radreise grob – aber bleib flexibel Auf einer Langzeit-Radreise lohnt es sich, nur grob zu planen.Eine Route im Kopf zu haben ist hilfreich, aber genauso wichtig ist Offenheit fΓΌr das, was unterwegs passiert. Wenn du neue Menschen triffst, geben sie dir oft wertvolle Tipps fΓΌr schΓΆne Orte in der Umgebung, geheime Aussichtspunkte, kleine DΓΆrfer oder Routen, die auf keiner Karte stehen. FΓΌr solche spontanen Umwege sollte man offen sein – denn oft sind genau sie die schΓΆnsten Momente der Reise. Tipps fΓΌr gute Pausentage auf der Langzeit-Radreise 1. HΓΆr auf dein GefΓΌhl: Wenn du dich erschΓΆpft fΓΌhlst, plane keine festen Etappen. 2. WΓ€hle Orte, die dir guttun: Ob Stadt oder Natur – wichtig ist, dass du dich sicher und entspannt fΓΌhlst. 3. Pflege dein Fahrrad: Kleine Wartung an Pausentagen erspart große Probleme unterwegs. 4. Sortiere EindrΓΌcke: Tagebuch schreiben oder Fotos durchsehen hilft, die Reise bewusster zu erleben. 5. Bleib offen und flexibel: Lass dich auf Begegnungen und Tipps von Einheimischen ein – sie fΓΌhren dich oft zu Orten, die du sonst nie entdeckt hΓ€ttest. Was wir durch Pausen gelernt haben Auf unserer Langzeit-Radreise haben wir

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Nico Ladewig und Annkathrin Kaßner (zweiaufrad) auf Open-End-Radreise (Foto aus Brasilien)

Open-End-Radreise vs. Kurzzeit-Urlaubsreise: Was sind die Unterschiede?

Wenn wir von einer typischen Urlaubsreise sprechen, meinen wir eine kurze Auszeit von ein bis zwei Wochen. Das kann ein Flug, eine kurze Fahrradtour oder ein Backpacking-Trip sein. Ziel ist meist Erholung, Sightseeing oder Entspannung – Zeit und AktivitΓ€ten sind klar begrenzt. Unsere Open-End-Radreise hingegen ist eine lange, flexible Fahrradtour, bei der wir unterwegs arbeiten, leben und unsere Route selbst bestimmen. Sie ist kein klassischer Urlaub, sondern ein Lebensstil, der uns vΓΆllig neue Perspektiven auf das Reisen erΓΆffnet. Was macht eine Langzeitradreise zu etwas Besonderem? Auf einer lΓ€ngeren Radreise bestimmen wir jeden Tag selbst: Wir entscheiden, wann wir arbeiten, wann wir pausieren, welche Orte wir erkunden und wo wir schlafen. Anders als bei ein- bis zweiwΓΆchigen Kurzzeitreisen geht es nicht nur um Erholung, sondern um bewusstes, selbstbestimmtes Leben unterwegs. Viele Menschen verstehen nicht sofort, dass wir auf einer Open-End-Radreise nicht einfach Urlaub machen. Wir sind uns bewusst, dass es ein Privileg ist, ΓΌber lΓ€ngere Zeit reisen zu kΓΆnnen. Unsere Reise ist nur dank Ersparnissen aus frΓΌheren Arbeitsjahren und etwas Arbeit unterwegs mΓΆglich. Sie ist zeitlich begrenzt, aber wir hoffen, unsere Open-End-Radreise noch mΓΆglichst lange fortsetzen zu kΓΆnnen, weil wir aktuell voller Abenteuerlust sind. Wie erleben wir Natur und Kultur intensiver als auf Kurzzeitreisen? Ein großer Unterschied zwischen Radfahren ΓΌber Monate und kurzen Urlaubsreisen ist die FlexibilitΓ€t der Routenplanung. Auf Langzeitradreisen kΓΆnnen wir spontan entscheiden, wo wir bleiben oder welche Orte wir besuchen, je nachdem, was uns gerade interessiert oder welche Menschen wir treffen. Wir genießen nicht nur SehenswΓΌrdigkeiten, sondern auch unberΓΌhrte Natur und kleine Orte fernab des Massentourismus. Auf ein- bis zweiwΓΆchigen Reisen ist das oft nicht mΓΆglich, da die Zeit knapp bemessen ist und meist die bekannten Highlights im Fokus stehen. So erleben wir Landschaft, Menschen und Kultur viel intensiver. Wie wirken sich Straßenbedingungen und kΓΆrperliche Anstrengung aus? Die StraßenverhΓ€ltnisse beeinflussen unsere Fahrraderlebnisse stark. Sandpisten, Schotter oder schlecht ausgebaute Straßen verlangsamen die Fahrt und machen sie kΓΆrperlich anstrengend. Ohne E-Bike sind lange Etappen ein echtes Workout, wΓ€hrend man mit dem Auto die Strecke viel schneller zurΓΌcklegen kΓΆnnte. Langsames Vorankommen hat jedoch Vorteile: Wir erleben die Natur und die Menschen intensiver. LΓ€ngere Aufenthalte an einem Ort ermΓΆglichen echte Einblicke in die Kultur, die auf Kurzzeit-Urlaubsreisen selten mΓΆglich sind. Minimalistisch unterwegs: Wie beeinflusst das unsere Reise? LΓ€ngere Fahrradtouren fΓΆrdern Minimalismus: Alles, was wir mitnehmen, mΓΌssen wir selbst tragen. Daher ΓΌberlegen wir genau, welche AusrΓΌstung, Kleidung oder Souvenirs sinnvoll sind. Jeder Gegenstand muss einen Zweck erfΓΌllen, sonst schleppen wir unnΓΆtig Gewicht. Auch bei der ErnΓ€hrung achten wir darauf, genΓΌgend Energie fΓΌr die Etappen zu bekommen. Man kann nicht einfach jederzeit ins nΓ€chste Restaurant gehen, sondern muss die Verpflegung unterwegs planen. So lernt man, bewusster mit Ressourcen umzugehen – ein Vorteil, den Kurzzeit-Urlaubsreisen oft nicht bieten. Wie lernt man Menschen auf Langzeitradreisen kennen? Auf lΓ€ngeren Reisen lernt man Menschen intensiver kennen. GesprΓ€che mit anderen Radreisenden oder Einheimischen dauern oft ein oder zwei Stunden, wΓ€hrend man auf ein- bis zweiwΓΆchigen Kurzurlauben eher sporadische und kΓΌrzere Begegnungen hat. Nebenbei lernt man WΓΆrter der Landessprache, die man vertiefen kann. Auf kurzen Urlaubsreisen bleiben Sprachkenntnisse oft oberflΓ€chlich. Diese Erfahrungen fΓΌhren zu tiefgrΓΌndigeren Begegnungen und einer besseren kulturellen Integration. Wie funktioniert Arbeiten unterwegs mit dem Fahrrad? Arbeiten unterwegs auf einer Langzeitradreise ist eine Herausforderung: Strom und Internet sind nicht immer verfΓΌgbar, daher muss man flexibel sein. Man lernt, seine Arbeitszeiten sinnvoll zu planen, und erkennt, dass Arbeit ein Privileg ist, das man bewusst gestalten kann. Diese Kombination aus Arbeiten und Reisen ist auf Kurzzeit-Urlaubsreisen nicht notwendig. Dort kann man sich vollstΓ€ndig auf Freizeit konzentrieren, ist aber auch weniger flexibel in der Tagesgestaltung. Warum ist die Sicherheit des Fahrrads und der AusrΓΌstung entscheidend? Das Fahrrad ist unser wertvollstes GepΓ€ckstΓΌck. Wir achten stets darauf, es sicher abzustellen. Oft hilft eine zweite Person, um das Fahrrad wΓ€hrend AusflΓΌgen zu bewachen. Auch der Umgang mit AusrΓΌstung wie Powerbanks oder anderem Elektroschrott ist wichtig. Wir entsorgen defekte GerΓ€te nie einfach in MΓΌlltonnen, sondern recyceln sie korrekt, z.β€―B. ΓΌber Hotels oder andere Sammelstellen. Welche Vorteile haben Kurzzeit-Urlaubsreisen? Kurze Reisen bieten Planungssicherheit: Unterkunft, Strom und Internet sind meist gesichert. Man kann sich entspannen, ohne jeden Tag improvisieren zu mΓΌssen. Auch wenn man nicht sofort abschaltet, erlaubt diese Struktur ein kurzes Entkommen aus dem Alltag. Die Planung von ein- bis zweiwΓΆchigen Reisen gibt Vertrauen und Komfort. Allerdings sind Begegnungen, Naturerlebnisse und Minimalismus meist weniger intensiv als auf lΓ€ngeren Radreisen. Fazit: Langzeit-Radreise oder Kurzzeit-Urlaubsreise – was passt zu mir? Unsere Erfahrungen zeigen: Langzeit-Radreisen und Kurzzeit-Urlaubsreisen unterscheiden sich grundlegend – und beide haben ihre Vorteile. Langzeit-Radreisen fΓΆrdern FlexibilitΓ€t, Minimalismus, intensive Begegnungen und Abenteuer in der Natur. Kurzzeit-Urlaubsreisen bieten geplante Struktur, Sicherheit und kurze Erholung. Die MΓΆglichkeit einer Open-End-Radreise hΓ€ngt stark von finanziellen Mitteln ab, wΓ€hrend Kurzzeitreisen fΓΌr fast jeden mΓΆglich sind. FΓΌr uns bedeutet Fahrradreisen: leben, arbeiten, Natur erleben und Begegnungen genießen – bewusst, flexibel und authentisch. Wir hoffen, unsere Open-End-Radreise noch lange fortsetzen zu kΓΆnnen, weil wir aktuell voller Abenteuerlust sind und unterwegs darauf achten, unsere Kosten selbst zu decken. Beide Reiseformen haben ihre Berechtigung. Entscheidend ist, was man erleben mΓΆchte, wie viel Zeit und Geld man hat und welche Art von Abenteuer man sucht.

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Annkathrin Kaßner und Nico Ladewig von β€žzweiaufrad” machen Halt auf ihrem ersten Campingplatz in Brasilien.

Unsere Nacht-AusrΓΌstung fΓΌr die Langzeitradreise: Die wichtigsten Must-Haves beim Camping

Über 16 Monate sind wir nun schon mit dem Fahrrad unterwegs – eine wahre Open-End-Abenteuerreise voller unvergesslicher NΓ€chte unter Sternenhimmel, Windrauschen und dem sanften Flattern der Natur um uns herum. Wenn es darum geht, auf einer Langzeitradreise gut zu schlafen, ist die richtige Nacht-AusrΓΌstung entscheidend. Wir zeigen euch unsere Must-Haves und die wichtigsten Dinge, die uns Komfort und Sicherheit beim Camping schenken. Unser Zelt ist lΓ€ngst mehr als nur Unterkunft – es ist unser mobiles Zuhause, unser RΓΌckzugsort nach einem Tag voller Erlebnisse. Mit der Zeit hat sich eine eingespielte Abendroutine entwickelt, die fast schon automatisch ablΓ€uft: Sobald das Zelt steht, breiten wir zuerst unser Mikrofaserhandtuch als schΓΌtzende Unterlage im Innenzelt aus. Es verhindert, dass sich Feuchtigkeit zwischen Zeltboden und Isomatte sammelt. Danach kommt die aufblasbare Doppel-Isomatte hinein – unsere stabile, gemeinsame Basis fΓΌr eine gute Nacht. Sobald sie aufgepumpt ist, zieht auch schon die GemΓΌtlichkeit ein: Wir legen unsere SchlafsΓ€cke hinein, verbinden sie zu einem großen Kuschelschlafsack, und schon entsteht ein kleines Nest. Dann folgen unsere aufblasbaren Kissen, und StΓΌck fΓΌr StΓΌck verwandelt sich das Zelt in einen gemΓΌtlichen RΓΌckzugsort. Erst wenn alles an seinem Platz ist, wandern die wichtigsten Dinge fΓΌr die Nacht hinein – unter anderem Stirnlampe, Powerbank und Wasserflasche. Der Rest bleibt draußen ordentlich auf den FahrrΓ€dern verstaut, bereit fΓΌr den nΓ€chsten Tag. 1. Lichtblicke in der Nacht – unsere unverzichtbaren Kopflampen Der erste Griff nach dem Zeltaufbau gilt immer unseren Kopflampen – ohne sie wΓ€re alles nur halb so einfach oder doppelt so abenteuerlich. Ob beim Zeltaufbau im Dunkeln, beim nΓ€chtlichen Gang hinter die BΓΌsche oder beim ZΓ€hneputzen unter Sternen – sie sind unsere leuchtenden Begleiter auf jeder Radreise. Wir setzen auf eine clevere Zwei-Lampen-Strategie: USB-Variante: Die Blukar LED Stirnlampe ist unser Favorit fΓΌr den Alltag. Sie lΓ€sst sich per USB laden – ideal, wenn die Powerbank ohnehin griffbereit ist. Das stufenlose Dimmen ist Gold wert, wenn man abends noch liest oder im Zelt kocht, ohne sich gegenseitig zu blenden. Besonders praktisch ist der Bewegungssensor – ein Winken reicht, und das Licht geht an oder aus. Batterie-Variante: Wenn wir lΓ€nger abseits der Zivilisation unterwegs sind, kommt unsere BORUIT LED Stirnlampe zum Einsatz. Mit AAA-Batterien bleibt sie autark – Batterien bekommt man schließlich fast ΓΌberall, selbst im kleinen Dorfladen. Der Rotlicht-Vorteil: Beide Lampen haben eine Rotlichtfunktion – ein echter Segen. So behalten wir unsere Nachtsicht und kΓΆnnen im Zelt noch leise kramen, ohne den anderen oder unsere Zeltnachbarn mit grellem Licht zu stΓΆren. Das ist wichtig. 2. Kuschelfaktor Deluxe – Unser Schlafsystem fΓΌr die Langzeitradtour Nach einem Tag voller Sonne, Wind und HΓΆhenmetern ist guter Schlaf das wichtigste Gut ΓΌberhaupt. Wir haben lange ausprobiert, bis wir unsere perfekte Kombination fΓΌr die Langzeitradtour gefunden haben. Unsere Isomatte ist eine große aufblasbare Doppelmatte, perfekt zum Kuscheln. Sie bietet genug Platz fΓΌr zwei und schΓΌtzt zuverlΓ€ssig vor kaltem, feuchtem Boden. Der hohe R-Wert sorgt fΓΌr ausgezeichnete Isolation – entscheidend fΓΌr erholsamen Schlaf, besonders an kΓΌhlen Abenden in den Bergen oder im Herbst. Unsere SchlafsΓ€cke sind unsere kleinen WohlfΓΌhl-Kokons. Mit einer Komforttemperatur bis -4 Β°C sind sie perfekt fΓΌr fast jedes Klima geeignet. Wir haben einen Left-Zip und einen Right-Zip gewΓ€hlt – so kΓΆnnen wir sie zu einem großen, gemΓΌtlichen Kuschelschlafsack verbinden. Besonders an kalten Morgen, wenn draußen der Atem in der Luft steht, ist das der schΓΆnste Moment: eingemummelt in WΓ€rme, wΓ€hrend draußen die Welt noch schlΓ€ft. Ein extra Fußbereich mit zusΓ€tzlicher Isolierung hΓ€lt unsere Zehen warm – ein kleines Detail, das einen großen Unterschied macht. Das aufblasbare Kissen rundet das Ganze ab: ergonomisch, leicht, kompakt – und nach einem langen Tag auf dem Rad ein echtes Must-Have. 3. Immer Saft auf dem Akku – Stromversorgung beim Camping Unsere Powerbanks sind die stillen Helden unserer UnabhΓ€ngigkeit. Sie versorgen Handys, Kameras, Stirnlampen und schenken uns das beruhigende GefΓΌhl, immer genΓΌgend Energie zu haben. Dieses ZubehΓΆr ist ein Must-Have fΓΌr uns beim Camping. Besonders an abgelegenen Orten – etwa auf einer windigen SteilkΓΌste in Galicien oder einem einsamen Waldplatz in den Ardennen – ist das kleine rote LΓ€mpchen, das den Ladevorgang anzeigt, fast wie ein Mini-Lagerfeuer: ein Zeichen, dass alles funktioniert, selbst fernab jeder Steckdose. 4. Fahrrad Alarmanlage: Ruhig schlafen dank β€œDiddelding” Unsere FahrrΓ€der sind unser ganzer Stolz – ohne sie gΓ€be es keine Reise. Damit wir nachts wirklich ruhig schlafen kΓΆnnen, sorgt unsere wsdcam Fahrradalarmanlage (2er Pack) fΓΌr Sicherheit. Bei uns heißt sie liebevoll β€œDiddelding”, wegen des kleinen, frΓΆhlichen Tons, den sie beim Aktivieren von sich gibt. Ein Klick auf die Fernbedienung, ein kurzes diddelding – und schon ist sie scharf. Sollte jemand an den RΓ€dern rΓΌtteln, ertΓΆnt ein Alarm mit bis zu 113 dB – laut genug, um jeden Dieb (und manchmal auch uns selbst) wachzurΓΌtteln. Nur bei starkem Wind meldet sich β€œDiddelding” gelegentlich etwas zu eifrig. Doch das Plus an Sicherheit ist uns diesen kleinen Fehlalarm mehr als wert. Fazit: Unsere wichtigsten Nacht Must-Haves beim Camping Diese Nacht-AusrΓΌstung ist mehr als nur praktisch – sie schenkt uns Komfort, Sicherheit und Geborgenheit auf einer Open-End-Radreise. Auch wenn viele dieser Dinge auf den ersten Blick selbstverstΓ€ndlich oder unbedeutend wirken, machen sie am Ende den entscheidenden Unterschied. Ein erholsamer Schlaf ist das A und O fΓΌr einen guten Start in den nΓ€chsten Tag – und mit unserer einfachen, aber durchdachten Ausstattung kΓΆnnen wir unseren Liegekomfort spΓΌrbar erhΓΆhen. NatΓΌrlich spielen fΓΌr guten Schlaf noch weitere Faktoren eine Rolle: Manchmal tost der Wind am Zelt, Hunde bellen in der Ferne oder ein Froschkonzert hΓ€lt uns wach. Doch auch hier haben wir gelernt, kleine Helfer wie OhrstΓΆpsel (z. B. Ohropax) als Must-Have zu schΓ€tzen, um zur Ruhe zu kommen. Wenn wir abends erschΓΆpft, aber glΓΌcklich ins Zelt kriechen, die Stirnlampe ausknipsen, die Isomatte sanft nachgibt und β€œDiddelding” draußen sein wachsames Lied spielt, wissen wir: Wir sind zuhause – egal, wo wir gerade sind. Alle hier vorgestellten und viele weitere erprobte Produkte unserer AusrΓΌstung findet ihr auf unserer Webseite: zweiaufrad.de/ausruestung Affiliate-Link Bitte beachte, dass der oben genannten Amazon-Link ein sogenannter Affiliate-Link ist. Wenn du ΓΌber diese Links einen Kauf tΓ€tigst, erhalten wir eine kleine

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Kochen auf Radreise

Radreisen & Nachhaltigkeit – zwischen Ideal und RealitΓ€t

Mit dem Fahrrad die Welt zu bereisen, klingt erstmal nach der nachhaltigsten Reiseform ΓΌberhaupt. Keine Abgase, kein Stau, kein Spritverbrauch. Und ja: Radreisen ist definitiv umweltfreundlicher als Auto, Van oder Flugzeug. Aber wir haben auf unserer Tour schnell gemerkt: Nachhaltigkeit ist nicht schwarz-weiß. Auch mit dem Fahrrad hinterlassen wir Spuren, mΓΌssen Kompromisse eingehen und treffen nicht immer die perfekte Entscheidung. Regen, kaputte Powerbanks & der Tipp mit den PlastiktΓΌten Gleich zu Beginn unserer Reise in Deutschland hat uns der erste richtig heftige Regenschauer erwischt. Unsere Taschen sind eigentlich wasserdicht – zumindest dachten wir das. Wahrscheinlich hatten wir sie nicht ganz richtig zugemacht, und so lief Wasser hinein. Das Ergebnis: unsere Powerbank hat den Geist aufgegeben. Einige Wochen spΓ€ter, in Frankreich, haben wir dann andere Radreisende getroffen, mit denen wir uns intensiv austauschten. Sie erzΓ€hlten uns, dass sie empfindliche Dinge zusΓ€tzlich in PlastiktΓΌten verpacken, um sie wirklich trocken zu halten. Wir fanden die Idee so simpel wie genial und haben beschlossen, es auch mal auszuprobieren. Seitdem nutzen wir diese Methode regelmÀßig – und sind sehr zufrieden damit. FΓΌr die Umwelt ist das natΓΌrlich nicht die perfekte LΓΆsung, aber fΓΌr uns in der Praxis ein guter Kompromiss. Wir verwenden die TΓΌten mehrfach und spΓ€ter als MΓΌllbeutel. Kein MΓΌll im Wald – auch nicht das Klopapier Wenn wir draußen schlafen oder kochen, achten wir sehr darauf, keine Spuren zu hinterlassen. Alles, was an MΓΌll anfΓ€llt, nehmen wir mit. Ja, sogar das Klopapier. Wir packen es in eine kleine TΓΌte und entsorgen es in der nΓ€chsten MΓΌlltonne. Uns ist es wichtig, dass man nicht durch WΓ€lder lΓ€uft und ΓΌberall Papierschnipsel oder PlastiktΓΌten herumliegen sieht. Das dauert ewig, bis es abgebaut ist – und ehrlich gesagt: niemand mΓΆchte so etwas finden. Minimalismus, langlebige AusrΓΌstung & WΓ€sche unterwegs Auf Radreise lebt man automatisch minimalistischer. Wir kaufen uns nicht stΓ€ndig neue Kleidung, sondern tragen die, die wir dabeihaben, solange es irgendwie geht – bis sie auseinanderfΓ€llt oder wirklich unbrauchbar wird. Nur wenn wir merken, dass wir zu wenig Wechselklamotten haben, kommt mal etwas Neues dazu. Seit kurzem nutzen wir den *Scrubba Wash Bag, um unsere WΓ€sche unterwegs zu waschen. Wenn wir kein normales Waschmittel dabeihaben, greifen wir auf einfache, biologisch abbaubare Hausmittel zurΓΌck – meist Backpulver und Zitrone. Damit wird die Kleidung wieder sauber, und die Natur nimmt keinen Schaden. Auch die QualitΓ€t unserer AusrΓΌstung, wie robuste Radpacktaschen oder ein langlebiges Zelt, spielt eine Rolle: Langlebige Produkte helfen, weniger Ressourcen zu verbrauchen und sind gleichzeitig praktisch unterwegs – ein gutes Beispiel, wie durchdachte AusrΓΌstung die Umwelt schont. Wasser – auffΓΌllen statt kaufen Statt stΓ€ndig Plastikflaschen zu kaufen, fΓΌllen wir unsere Flaschen unterwegs so oft wie mΓΆglich nach – an Brunnen, WasserhΓ€hnen oder Quellen. In manchen LΓ€ndern, wie in Marokko, ist das nicht ganz so einfach, weil es weniger ΓΆffentliche Zapfstellen gibt. Aber wenn wir in den Bergen an einer Quelle vorbeikommen, gibt es nichts Besseres: klares, kΓΌhles Wasser, direkt aus der Natur. Essen – regional, pflanzlich, offen fΓΌr Neues Wir ernΓ€hren uns ΓΌberwiegend pflanzlich – aus Respekt gegenΓΌber Tieren und weil es fΓΌr die Umwelt oft besser ist. Gleichzeitig kaufen wir nicht ausschließlich regionale Produkte, sondern auch das, worauf wir Lust haben. In kleineren Orten, sei es in SΓΌdamerika oder in Marokko, hat man aber sowieso nicht die große Auswahl – und dann isst man automatisch regional. Das kann manchmal herausfordernd sein, weil man sich immer wieder auf Neues einlassen muss. Kartoffeln zum Beispiel gibt es nicht ΓΌberall – und sie schmecken auch nicht ΓΌberall gleich. Reisen bedeutet, offen zu sein: Neues probieren, sich auf andere Kulturen und GeschmΓ€cker einlassen. Wenn es uns zu viel wurde, haben wir uns Pausen genommen – zum Beispiel durch Housesitting. Dabei konnten wir uns um Tiere kΓΌmmern, die Besitzer:innen hatten einen guten Sitter, und wir bekamen im Gegenzug eine kleine Auszeit vom Unterwegssein. Elektroschrott & MΓΌllkultur weltweit Ein Thema, das uns ebenfalls wichtig ist: Elektroschrott richtig entsorgen. Dinge wie Powerbanks oder LadegerΓ€te werfen wir nicht einfach in den nΓ€chstbesten MΓΌlleimer. Einmal haben wir eine defekte Powerbank mit einem Hinweis in Landessprache in einem Hotelzimmer hinterlassen, damit sie fachgerecht entsorgt wird. Ein anderes Mal haben wir zufΓ€llig ein Auto entdeckt, das Elektroschrott einsammelte – und konnten so ein kaputtes GerΓ€t dort abgeben. Denn gerade Elektroschrott sollte man wirklich nicht einfach irgendwo liegen lassen. Auch beim Thema MΓΌll allgemein haben wir auf Reisen große Unterschiede gesehen: In manchen LΓ€ndern gibt es sehr strikte MΓΌlltrennung, in anderen kaum oder gar keine. Besonders außerhalb der EU wird MΓΌll oft einfach verbrannt, was weder schΓΆn riecht noch ideal fΓΌr die Umwelt ist. Ein weiteres Thema ist das Pfandflaschensystem: bisher gibt es das nur in Deutschland und den Niederlanden. Wir fanden das schade, weil genau diese Plastikflaschen in anderen LΓ€ndern oft in der Natur herumliegen und dort sehr lange β€žvegetierenβ€œ, weil niemand sie einsammelt. FahrzeugmΓΌll unterwegs Nicht nur Plastik- oder PapiermΓΌll begegnet uns auf der Straße. Auch FahrzeugmΓΌll wird weltweit sehr unterschiedlich behandelt: In Deutschland wird kaputter MΓΌll meist direkt entsorgt und vom Straßenrand entfernt. In SΓΌdamerika oder anderen LΓ€ndern liegen kaputte Reifenteile, DrΓ€hte oder Autoteile oft einfach am Straßenrand. Das kann als Radreisender richtig nervig sein: Die DrΓ€hte aus kaputten Reifenteilen von Lkw oder Autos bleiben manchmal in unseren Fahrradreifen stecken. Das verursacht ein Loch, wir mΓΌssen den Schlauch wechseln und spΓ€ter das Loch suchen und flicken. Wir haben uns dafΓΌr eine Routine angewΓΆhnt: Wir haben immer zwei SchlΓ€uche dabei – einer im Reifen und ein Ersatz. So kΓΆnnen wir den heil gebliebenen Ersatzschlauch direkt einbauen und spΓ€ter abseits der Straße in Ruhe das Loch suchen und flicken. MΓΌllprobleme unterwegs In Frankreich haben wir zum Beispiel Zero-Waste-PicknickplΓ€tze gesehen – eine schΓΆne Idee, weil dort kein MΓΌll liegen bleiben soll. Allerdings gab es dort auch keine MΓΌlleimer. Das bedeutet: jeder soll seinen MΓΌll wieder mitnehmen. Klingt sinnvoll – aber in der RealitΓ€t klappt das leider nicht immer. In Marokko wiederum haben wir etwas ganz anderes erlebt: an manchen Orten, an denen wir lΓ€nger waren, haben wir WΓ€lder gesehen, die stark zugemΓΌllt waren. Das war schade zu

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Top 5 AusrΓΌstung fΓΌr Langzeitradreisen – unsere bewΓ€hrtesten Begleiter aus ΓΌber 16 Monaten Praxis

Wir sind bereits seit ΓΌber 16 Monaten auf Langzeitradreise unterwegs und haben in dieser Zeit unzΓ€hlige Produkte intensiv getestet. WΓ€hrend unserer Tour haben wir erlebt, welche AusrΓΌstung wirklich hΓ€lt und welche nach wenigen Wochen versagt. In diesem ausfΓΌhrlichen Erfahrungsbericht stellen wir euch die fΓΌnf wichtigsten und zuverlΓ€ssigsten AusrΓΌstungsgegenstΓ€nde vor, die wir von Anfang an dabei hatten und die uns auch auf der weiteren Reise begleiten werden. Diese Empfehlungen basieren auf echten Erfahrungen aus der Praxis: Wir haben diese Produkte bei Regen und Sonnenschein, in der KΓ€lte und bei tropischer Hitze, auf asphaltierten Straßen und Schotterpisten getestet. Vom europΓ€ischen Winter bis zum sΓΌdamerikanischen Sommer – unsere AusrΓΌstung musste allen Bedingungen standhalten. Kurz gesagt: Produkte, die euch auf eurer Radreise helfen kΓΆnnten! 1. M-Wave Spy Space FahrradrΓΌckspiegel – Sicherheit, die Leben rettet DerΒ M-Wave Spy Space FahrradrΓΌckspiegel* war eine unserer ersten Anschaffungen vor Reisebeginn und gehΓΆrt seitdem zu den wichtigsten Sicherheitskomponenten unserer FahrrΓ€der. Nach ΓΌber 16 Monaten intensiver Nutzung kΓΆnnen wir mit Überzeugung sagen: Dieser kleine, scheinbar unscheinbare Spiegel hat uns bereits mehrfach das Leben gerettet. Warum ein RΓΌckspiegel auf Fahrradreisen unverzichtbar ist Die Sicherheit auf Langzeitradreisen steht fΓΌr uns an oberster Stelle. Mit schwerem GepΓ€ck am Fahrrad wird das spontane Umdrehen wΓ€hrend der Fahrt zu einem gefΓ€hrlichen Balanceakt. Genau hier kommt der M-Wave RΓΌckspiegel ins Spiel. Wir haben jeweils einen Spiegel fΓΌr die linke Lenkerseite montiert, was uns ermΓΆglicht, den rΓΌckwΓ€rtigen Verkehr jederzeit im Blick zu behalten, ohne unsere Fahrlinie zu gefΓ€hrden. BewΓ€hrung in der Praxis – unsere Erfahrungen zΓ€hlen Besonders in Europa, wo moderne Elektrofahrzeuge und Hybridautos nahezu gerΓ€uschlos herannahen, hat sich der Spiegel als lebensrettend erwiesen. Wir erinnern uns an mehrere Situationen, in denen wir dank des RΓΌckspiegels frΓΌhzeitig auf sich nΓ€hernde Fahrzeuge aufmerksam wurden und noch rechtzeitig ausweichen konnten. Ohne den Spiegel hΓ€tten wir diese Fahrzeuge erst viel zu spΓ€t bemerkt – besonders kritisch war das auf schmalen Landstraßen in Portugal und Brasilien. Auch die Kommunikation zwischen uns als Paar wird durch die RΓΌckspiegel erheblich erleichtert. Wir kΓΆnnen uns gegenseitig im Blick behalten und nonverbal kommunizieren, was besonders bei starkem Wind oder in lauten Verkehrssituationen von unschΓ€tzbarem Wert ist. Technische Eigenschaften und Montage Der M-Wave Spy Space besticht durch seine dreidimensionale Verstellbarkeit und das verzerrungsfreie, entspiegelte Echtglas. Die Montage an unserem Lenker war unkompliziert und sitzt auch nach monatelanger Nutzung noch bombenfest. Das GehΓ€use aus robustem Nylon-Plus-Faserrahmen hat allen Wetterbedingungen standgehalten – von tropischen RegengΓΌssen bis hin zu Minusgraden. Die Aluminiumschelle ist prΓ€zise gefertigt und zeigt auch nach ΓΌber einem Jahr keine Korrosion oder MaterialermΓΌdung. Der Spiegel ist schlagfest und hat bereits mehrere kleinere StΓΌrze ohne SchΓ€den ΓΌberstanden. Zusatznutzen im Campalltag Besonders praktisch: Der Spiegel lΓ€sst sich vielseitig einsetzen. WΓ€hrend langer Campingpausen nutzen wir ihn gerne als Rasierspiegel oder fΓΌr die tΓ€gliche KΓΆrperhygiene. Auch beim Entfernen von Insekten aus den Augen oder beim Eincremen mit Sonnencreme leistet er wertvolle Dienste. Gerade wenn man wochenlang unterwegs ist und nicht immer Zugang zu Spiegeln hat, wird diese zusΓ€tzliche Funktion sehr geschΓ€tzt. Wartung und Haltbarkeit Ein großer Pluspunkt ist die nahezu wartungsfreie Konstruktion. Lediglich eine gelegentliche Reinigung der SpiegelflΓ€che ist notwendig. Selbst nach ΓΌber 16 Monaten zeigt unser Spiegel keine ErmΓΌdungserscheinungen oder Materialverschleiß. Die vielen positiven Bewertungen anderer Nutzer bestΓ€tigen unsere Erfahrungen, aber fΓΌr uns zΓ€hlt in erster Linie unsere eigene, langfristige Nutzung. 2. Deuter Exosphere SchlafsΓ€cke – Revolution im Schlafkomfort DieΒ Deuter Exosphere SchlafsΓ€cke* gehΓΆren definitiv zu unseren besten Investitionen fΓΌr die Langzeitradreise. Als Paar haben wir uns bewusst fΓΌr zwei verschiedene Varianten entschieden: einen mit Reißverschluss links (Left Zip) und einen mit Reißverschluss rechts (Right Zip). Diese Entscheidung hat sich als goldrichtig erwiesen. Die Koppelbarkeit als entscheidender Vorteil Die MΓΆglichkeit, beide SchlafsΓ€cke zu einem großen Doppelschlafsack zu verbinden, hat unseren Schlafkomfort revolutioniert. An kΓ€lteren Abenden, wenn wir gerne kuscheln mΓΆchten, kΓΆnnen wir die SchlafsΓ€cke problemlos zusammenzippen und haben dadurch deutlich mehr Bewegungsfreiheit und WΓ€rme. Bei wΓ€rmeren Temperaturen oder wenn einer von uns unruhig schlΓ€ft, nutzen wir sie einfach einzeln. Das revolutionΓ€re Thermo Stretch Comfort System Was die Deuter Exosphere wirklich besonders macht, ist das sogenannte „Thermo Stretch Comfort“ System. Diese spezielle Konstruktion ermΓΆglicht es dem Schlafsack, sich dank elastisch verarbeiteter KammernΓ€hte um bis zu 25% in der Breite zu dehnen. Das klingt zunΓ€chst technisch, macht aber in der Praxis einen enormen Unterschied. Der Nutzen ist beeindruckend: Wir kΓΆnnen uns im Schlafsack frei drehen und wenden, ohne aufzuwachen oder uns eingeengt zu fΓΌhlen. Das ist besonders wichtig, da man nachts bis zu 60-mal die Schlafposition wechselt. Gleichzeitig schmiegt sich der Schlafsack durch diese clevere Konstruktion immer optimal an den KΓΆrper an, wodurch weniger „leere“ Luft erwΓ€rmt werden muss. Das sorgt dafΓΌr, dass er schneller warm wird und die WΓ€rme besser gehalten wird als bei einem herkΓΆmmlichen, weiten Mumienschlafsack. BewΓ€hrung bei extremen Temperaturen Unser hΓ€rtester Test kam bei -4Β°C wΓ€hrend einer Wintercampingnacht in SΓΌdspanien. Mit entsprechender Winterkleidung im Schlafsack hielten uns die Exosphere-Modelle wunderbar warm. Die Schindelkonstruktion mit 2,6-facher Überlappung und die extra FΓΌllung im Fußbereich haben sich dabei besonders bewΓ€hrt. Die 360Β°-FΓΌllung sorgt dafΓΌr, dass wir auch bei seitlicher Schlafposition nie frieren – ein entscheidender Vorteil gegenΓΌber herkΓΆmmlichen SchlafsΓ€cken, die oft nur oben und unten ausreichend gefΓΌllt sind. Vielseitigkeit im Einsatz DieΒ Deuter Exosphere SchlafsΓ€cke* haben sich auch als vielseitige Allrounder erwiesen. In zweifelhaften Hotels oder bei Gastgebern mit fragwΓΌrdiger BettwΓ€sche nutzen wir sie als hygienische Barriere. An lauen FrΓΌhlingsabenden dienen sie als kuschelige Decke. Packmaß und Gewicht – der Kompromiss lohnt sich Zugegeben, die SchlafsΓ€cke haben nicht das kleinste Packmaß. Wir benΓΆtigen jeweils einen 30-Liter-Packsack, um sie zu verstauen. DafΓΌr sind sie aber relativ leicht, und der unvergleichliche Komfort rechtfertigt das grâßere Packvolumen vollkommen. FΓΌr uns ist guter Schlaf essentiell fΓΌr die tΓ€glichen Kraftreserven, daher nehmen wir das etwas grâßere Packmaß gerne in Kauf. 3. Blackburn Outpost Cargo Cage – FlexibilitΓ€t am Fahrrad DerΒ Blackburn Outpost Cargo Cage* stammt ursprΓΌnglich aus dem Ultralight-Bikepacking-Bereich, hat sich aber auf unserer Langzeitradreise als unglaublich vielseitig und praktisch erwiesen. Dieses clevere System funktioniert sowohl als Flaschenhalter als auch als GepΓ€cktrΓ€ger fΓΌr kleinere Packtaschen. Konstruktion und MaterialqualitΓ€t Der Cargo Cage besteht aus einer robusten 6 mm Metallrohrkonstruktion,

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RΓΌckspiegel am Fahrrad. Bringt Sicherheit auf Radtouren und Weltreisen.

Unterschiede zwischen Marrokko und Europa

Hupende Autos. Rollerfahrer, LKWs, Eselkarren und FußgΓ€nger teilen sich die Straßen in einem wilden Durcheinander. Verkehrsregeln wirken hier eher wie VorschlΓ€ge. Wir werden ΓΌberholt, geschnitten, bestaunt – und irgendwie passt alles doch zusammen. Es ist laut, wuselig, chaotisch – und lebendig. Die Luft ist ein wilder Mix: Staub liegt in der Nase, Abgase kratzen im Hals, dazwischen der ΓΌberraschend sanfte Duft von Minztee, der aus kleinen Teestuben weht. In schmalen Gassen riecht es nach frisch gebackenem Brot, scharfen GewΓΌrzen, manchmal nach Tier, manchmal nach MΓΌll. Und immer wieder weht uns ein Hauch Koriander oder KreuzkΓΌmmel entgegen. Und wir? Wir rollen mittendurch. Gerade noch haben wir die Grenze passiert – und plΓΆtzlich stehen wir in einer anderen Welt. Marokko. Laut, nah, wild, freundlich, fordernd. Noch haben wir keine Ahnung, was dieses Land mit uns vorhat. Einkaufen in Marokko – zwischen Theken, Taschenrechnern und Gesten Einkaufen in Marokko fΓΌhlt sich oft an wie eine kleine Alltagsetappe voller Überraschungen. Besonders, wenn man aus Europa kommt und daran gewΓΆhnt ist, sich selbst durch breite SupermarktgΓ€nge zu bewegen, Preise klar zu sehen und Produkte einfach selbst aus dem Regal zu nehmen. In vielen marokkanischen DΓΆrfern lΓ€uft das ganz anders: Statt Regalen gibt es kleine Kioske mit einem schmalen Tresen – oft kaum breiter als ein Arm. Dahinter tΓΌrmen sich Waren, viele davon fΓΌr uns unsichtbar. Man muss sagen, was man mΓΆchte. Oder deuten. Oder einfach hoffen, dass das GegenΓΌber einen versteht. Arabisch und FranzΓΆsisch sind die vorherrschenden Sprachen. FranzΓΆsisch war uns auf unserer vorherigen Reise zwar schon begegnet – gesprochen haben wir es trotzdem kaum. Das machte die Kommunikation oft zu einer Mischung aus Zeichensprache, LΓ€cheln und RΓ€tselraten. Auch das Bezahlen war nicht weniger verwirrend: Statt Preisschildern gibt es Taschenrechner, auf denen der VerkΓ€ufer einen Betrag eingibt – und oft ist es schwer zu sagen, ob der angezeigte Preis ΓΌberhaupt der richtige war. Manchmal wollten sie den Betrag, der auf dem Display stand, ΓΌberhaupt nicht haben, was uns dann vΓΆllig verwirrte. In den grâßeren StΓ€dten gibt es SupermΓ€rkte, aber auch hier gibt es Unterschiede zu den gewohnten EinkaufsablΓ€ufen. Es hΓ€ngt vom Supermarkt ab, ob es Obst, GemΓΌse, Brot und Backwaren gibt oder ob man sich nur auf abgepackte Lebensmittel wie Nudeln, Reis und Dosenwaren beschrΓ€nken muss. Wenn es Obst und GemΓΌse gibt, kann man diese zwar selbst auswΓ€hlen, doch an einem separaten Tresen in der Obst- und GemΓΌseabteilung muss das Personal diese dann abwiegen. Es ist also nicht so, dass man es direkt an der Kasse wie in Europa einfach abwiegt – das alles lΓ€uft in einem etwas langsameren, persΓΆnlicheren Rhythmus ab, was den Einkauf zu einem kleinen Abenteuer macht. Abseits der SupermΓ€rkte ist der Markt (Souk) ein ganz anderes Erlebnis. Viele Einheimische kaufen ihre frischen Produkte dort. Es gibt StΓ€nde mit einer riesigen Auswahl an GewΓΌrzen, Brot, Obst und GemΓΌse, aber auch Kleidung aller Art, Schuhe und Haushaltswaren wie Brotdosen und KΓΌchenutensilien. Der Platz auf den MΓ€rkten wird so gut es geht ausgenutzt – alles ist eng gestellt und es herrscht eine fast schon chaotische AtmosphΓ€re. Die bunten Auslagen, der stΓ€ndige Austausch zwischen VerkΓ€ufern und Kunden und das Treiben rundherum machen den Markt zu einem lebendigen Erlebnis. Man wird von allen Seiten angesprochen, muss sich seinen Weg durch die StΓ€nde bahnen und gleichzeitig den vielen GerΓΌchen, Farben und GerΓ€uschen begegnen. Trotz der anfΓ€nglichen Unsicherheiten hatte das Ganze auch seinen Charme. Man begegnet sich auf AugenhΓΆhe, spricht, improvisiert, und manchmal bekommt man zum Abschied noch ein StΓΌck Brot oder einen fragenden Blick mit auf den Weg. Ein Moment der Begegnung, der uns immer wieder erinnerte, dass Reisen auch bedeutet, das Vertraute hinter sich zu lassen und Neues zu erleben. Gastfreundschaft und zwischenmenschliche Begegnungen Marokko beeindruckte uns nicht nur mit seiner Landschaft und den lebendigen Farben, sondern vor allem mit der WΓ€rme der Menschen. Besonders in den lΓ€ndlicheren Gegenden und kleineren StΓ€dten fielen uns immer wieder die zwischenmenschlichen Begegnungen auf. Die Menschen schenkten einander mehr Aufmerksamkeit als wir es aus Europa gewohnt waren, tauschten Blicke, und aus diesen spontanen Begegnungen entstanden oft kleine GesprΓ€che. In den grâßeren StΓ€dten hingegen erlebten wir das, was wir auch aus Europa kennen: Ein StΓΌck mehr AnonymitΓ€t. Die Menschen gingen meist ihrer eigenen Wege, die Straßen waren hektischer, und der direkte Kontakt war seltener. Dennoch war es nie unfreundlich. Oft wurden wir freundlich mit einem β€žHalloβ€œ begrüßt, sei es auf FranzΓΆsisch, Spanisch oder Arabisch. Ab und zu wurden wir auch angehupt – jedoch nicht aus Γ„rger, sondern aus Interesse und Anerkennung fΓΌr das, was wir taten. Nach dem Hupen folgte dann oft ein Daumen nach oben, was uns immer wieder zeigte, dass die Einheimischen unser Vorhaben schΓ€tzten. Außerhalb der großen StΓ€dte war das Miteinander jedoch ganz anders. Die Menschen schauten einander mehr an, achteten aufeinander, und es herrschte eine spΓΌrbare Verbundenheit. Auf den MΓ€rkten und in den DΓΆrfern passierte es manchmal, dass uns spontan etwas geschenkt wurde – ein StΓΌck selbstgebackenes Brot, süße Kekse oder auch mal frische Orangen. Diese Geste war nie aufdringlich, sondern immer ein Zeichen von Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Es war jedoch nicht nur das Angebot von Geschenken, das uns berΓΌhrte. Viel hΓ€ufiger erlebten wir, dass uns Menschen halfen, ohne dass wir danach gefragt hatten. Sie bemerkten unsere ErschΓΆpfung oder sahen, dass wir vielleicht einen Moment der Ruhe brauchten, und boten uns ihre UnterstΓΌtzung an. Diese Hilfe war nie aufdringlich, sondern zeigte sich auf eine sehr natΓΌrliche und herzliche Weise. Allerdings war es oft schwer zu unterscheiden, ob uns jemand wirklich aus Freundlichkeit oder aus eigenem Interesse half. Ein PhΓ€nomen, mit dem wir immer wieder konfrontiert wurden, war der sogenannte β€žFaux Guideβ€œ. Ein Faux Guide ist jemand, der sich als freiwilliger Helfer oder als lokaler FΓΌhrer ausgibt, um Touristen durch die Gegend zu begleiten, dabei aber auf eine Bezahlung aus ist, auch wenn er dies zunΓ€chst nicht direkt erwΓ€hnt. Es war manchmal schwierig zu erkennen, ob jemand uns tatsΓ€chlich einfach nur helfen wollte oder ob er sich erhoffte, spΓ€ter Geld von uns zu bekommen. Diese Unsicherheit prΓ€gte einige unserer Begegnungen. Es gab Momente, in denen wir uns

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Die Herausforderung, unterwegs zu arbeiten

Die grâßten Schwierigkeiten beim Arbeiten auf einer Radreise sind vor allem die Themen Stromquelle und Internet. Diese beiden Faktoren spielen eine zentrale Rolle, wenn wir unterwegs sind und arbeiten mΓΆchten. FΓΌr die Stromversorgung sind wir oft auf spontane LΓΆsungen angewiesen: Stromversorgung: Wir suchen nach E-Bike-Ladestationen, die kostenlos sind, oder nutzen Steckdosen an ΓΆffentlichen Orten wie PicknickplΓ€tzen oder in SupermΓ€rkten. Manchmal haben wir sogar an den abgelegensten Stellen GlΓΌck – so fanden wir zum Beispiel in einem kleinen franzΓΆsischen Dorf an der Kirche zwei Steckdosen, die funktionierten. Internet: Wenn wir das Internet benΓΆtigen, achten wir darauf, wo wir einkaufen oder Pause machen. Oft gibt es in LΓ€den WLAN, das wir nutzen kΓΆnnen, um auch von unterwegs aus arbeiten zu kΓΆnnen. Diese kleinen LΓΆsungen helfen uns, die logistischen HΓΌrden zu ΓΌberwinden, auch wenn die Ressourcen nicht immer garantiert sind. Wann wir arbeiten: Unsere Radreise steht im Mittelpunkt – aber das heißt nicht, dass wir unsere Arbeit komplett hinten anstellen. Wir planen unsere Arbeitsphasen gezielt, um die Energie, die wir fΓΌr unser Abenteuer brauchen, nicht zu gefΓ€hrden. Arbeiten bei Gastgebern: Wenn wir ΓΌber Plattformen wie Warmshowers bei Gastgebern ΓΌbernachten, nutzen wir die Zeit oft nicht nur zum Ausruhen, sondern auch zum Arbeiten – allerdings nur, wenn wir lΓ€nger als eine Nacht bleiben. Der Grund? Bei kurzen Aufenthalten wollen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit unseren Gastgebern zu vernetzen und die Annehmlichkeiten wie eine Dusche oder eine gemΓΌtliche Umgebung zu genießen, die wir auf der Reise selten haben. Haus-Sitting: WΓ€hrend eines House-Sittings haben wir meistens genΓΌgend Zeit, um intensiver zu arbeiten. Diese Phasen sind perfekt, um Projekte abzuschließen, die uns unterwegs schwerfallen wΓΌrden. Zudem sind Strom und WLAN in solchen Situationen oft stabil und zuverlΓ€ssig – ein absoluter Luxus. CampingplΓ€tze und Apartments: Auch auf CampingplΓ€tzen oder in gebuchten Apartments arbeiten wir bevorzugt, wenn wir mindestens zwei NΓ€chte bleiben. Ein lΓ€ngerer Aufenthalt erlaubt uns, die Gegebenheiten auszunutzen: Strom, meistens gutes WLAN und oft auch einen entspannten Arbeitsplatz. Die Abende nutzen wir dann, um produktiv zu sein und gleichzeitig neue Energie zu tanken. Unterwegs – ein Kompromiss: WΓ€hrend der reinen Reisephasen, also wenn wir radeln, beschrΓ€nken wir uns meist auf kurze Notizen. Wir schreiben abends Tagesnotizen, um unsere Erlebnisse festzuhalten – spΓ€ter dienen diese als Grundlage fΓΌr ausfΓΌhrlichere BlogbeitrΓ€ge. Das eigentliche Arbeiten heben wir uns aber fΓΌr Phasen auf, in denen wir ausreichend Ressourcen und Ruhe haben. Wie wir unterwegs arbeiten: WΓ€hrend wir beim Radeln hauptsΓ€chlich auf die Reise und die Abenteuer fokussiert sind, gibt es auch unterwegs immer wieder Momente, in denen wir kleinere Arbeiten erledigen kΓΆnnen – vor allem fΓΌr unsere Social-Media-PrΓ€senz oder spontane Gelegenheiten zur Videobearbeitung. Instagram-Stories und BeitrΓ€ge: Stories in Echtzeit:Instagram-Stories sind fΓΌr uns eine einfache MΓΆglichkeit, unsere Community fast tΓ€glich auf dem Laufenden zu halten. Wenn wir unterwegs ein schΓΆnes Foto machen und noch genΓΌgend Internet haben, laden wir die Story meist direkt hoch. Geplante BeitrΓ€ge: Um KontinuitΓ€t zu gewΓ€hrleisten und den Stress zu minimieren, planen wir viele Instagram-BeitrΓ€ge im Voraus. Das spart Zeit und sorgt dafΓΌr, dass unsere KanΓ€le regelmÀßig mit Inhalten gefΓΌllt sind, selbst wenn wir gerade offline sind. Tagesnotizen fΓΌr den Blog: WΓ€hrend der Fahrt oder abends notieren wir uns die wichtigsten Ereignisse des Tages. Diese Notizen dienen spΓ€ter als Grundlage fΓΌr detaillierte Blog-BeitrΓ€ge. So kΓΆnnen wir unterwegs unsere EindrΓΌcke festhalten, ohne den Fluss der Reise zu unterbrechen. Videos bearbeiten: Videos schneiden und bearbeiten wir nur selten unterwegs – vor allem, weil es eine gute Stromquelle und Zeit erfordert. Kreative LΓΆsungen: Gelegentlich finden wir unterwegs Steckdosen, die uns spontanes Arbeiten ermΓΆglichen. Beispiele: Eine E-Bike-Ladestation in den Niederlanden. Eine E-Bike-Ladestation am Strand in Spanien. Eine Steckdose an einem Picknickplatz in Spanien. Arbeiten fΓΌr die Firma: FΓΌr die Arbeit in der Firma planen wir genau: Vorlaufzeit: Wir informieren unsere Kollegen ein bis drei Tage vorher, wenn wir bei Gastgebern sind und die MΓΆglichkeit zum Arbeiten haben. Effiziente Aufgabenplanung: Die Aufgaben werden so gewΓ€hlt, dass wir sie in der verfΓΌgbaren Zeit abschließen kΓΆnnen. So stellen wir sicher, dass die Übergabe an die Kollegen reibungslos funktioniert. Besondere Planung beim Housesitting: Wenn ein Housesit bevorsteht, informieren wir uns frΓΌhzeitig und stimmen die Aufgaben entsprechend ab. Laptop-Powerbank Unsere Powerbank ist ein wichtiger Notfallhelfer, wenn der Strom knapp wird. Sie ermΓΆglicht es uns, einen Laptop komplett aufzuladen oder als Backup fΓΌr Handys zu dienen. Diese FlexibilitΓ€t ist oft entscheidend, um auch in abgelegenen Gegenden arbeitsfΓ€hig zu bleiben. Fazit Trotz der Herausforderungen, die das Arbeiten unterwegs mit sich bringt, haben wir einen Weg gefunden, wie wir diese Aufgaben in unseren Alltag integrieren kΓΆnnen. Wir verdienen nicht viel, aber wir schaffen es, ab und zu etwas Geld zu verdienen, was uns das GefΓΌhl gibt, dass die Reise nicht nur ein finanzielles Minus ist. Es hilft uns, ein bisschen Geld auf die Seite zu legen und gibt uns das gute GefΓΌhl, dass wir nicht nur nehmen, sondern auch etwas beitragen. Es gibt jedoch immer wieder Momente, in denen wir uns mehr Arbeit wΓΌnschen wΓΌrden, besonders wenn wir eine lΓ€ngere Pause machen und die Umgebung genießen. Doch oft fehlen uns dann die nΓΆtigen Ressourcen wie Strom oder Internet, um arbeiten zu kΓΆnnen, und wir mΓΌssen unsere Arbeitszeiten flexibel anpassen. Dennoch sind wir sehr dankbar fΓΌr die Freiheit, die wir uns durch das Sparen und die Planung im Vorfeld geschaffen haben. Diese Reise wurde uns nicht einfach so ermΓΆglicht. Sie ist das Ergebnis von langer Arbeit, Sparen und Verzicht, um unseren Traum vom Radreisen zu verwirklichen. Wenn euch interessiert, wie wir uns auf diese Reise vorbereitet haben, kΓΆnnt ihr mehr dazu in einem anderen Blogbeitrag lesen, in dem wir ausfΓΌhrlicher ΓΌber das Thema Sparen und das Ausmisten von unnΓΆtigen Sachen sprechen. Es geht uns nicht nur darum, Geld zu verdienen, sondern vor allem darum, diese Reise zu genießen und unsere Erlebnisse mit euch zu teilen. Mit diesem Blogartikel mΓΆchten wir euch dazu anregen, ΓΌber eure eigene Arbeitsweise nachzudenken – vielleicht seid ihr mit der Art, wie ihr aktuell arbeitet, noch nicht ganz zufrieden, sei es wΓ€hrend einer Radreise oder in eurem normalen Arbeitsumfeld zu Hause. Vielleicht gibt es fΓΌr euch andere,

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Duschen auf der Fahrrad-Weltreise. Die mobile Dusche von β€žSea to Summit”.

Hygiene auf der Radreise

Hygiene auf einer langen Radreise kann manchmal eine Herausforderung sein, aber sie gehΓΆrt genauso zu den Erlebnissen, die die Reise besonders machen. Es geht nicht nur darum, frisch und sauber zu bleiben, sondern auch um das Anpassen an neue Gegebenheiten und das Genießen der einfachen, oft kreativen LΓΆsungen, die man unterwegs findet. Duschen auf der Radreise: CampingplΓ€tze, Gastgeber und der Duschsack In den meisten FΓ€llen duschen wir auf CampingplΓ€tzen oder bei unseren Gastgebern, zum Beispiel ΓΌber Warmshowers. Diese Duschen sind oft eine willkommene Erfrischung nach einem langen Tag auf dem Rad. Gelegentlich haben wir auch das GlΓΌck, in einem Apartment mit Dusche zu ΓΌbernachten, aber diese Gelegenheit ist eher selten. Der Großteil unserer Duschen finden also auf CampingplΓ€tzen statt. Einmal, als wir an einer Skateranlage stoppten, hΓ€ngten wir unseren Duschsack an einem Baum auf. In der NΓ€he gab es einen Trinkwasserspender, an dem wir den Duschsack mit 10 Litern Wasser fΓΌllten. Damit war es mΓΆglich, dass jeder von uns fΓΌr etwa 10 Minuten duschen konnte. Beim Duschen mit dem Duschsack verwenden wir keine Duschgels oder Seifen, um die Natur nicht mit Chemikalien zu belasten – wir achten darauf, dass wir nur reines Wasser verwenden. Außerdem haben wir es auf unserer Reise auch schon mal ganz abenteuerlich gemacht und uns unter einem Wasserfall oder in einem klaren Bach gereinigt. Auch hier verwenden wir keine Seife oder andere Reinigungsmittel, sondern lassen uns einfach vom Wasser erfrischen, sodass wir unseren eigenen KΓΆrpergeruch erhalten, aber dennoch das GefΓΌhl haben, frisch und gereinigt zu sein. Auf den CampingplΓ€tzen benutzen wir meist einfache KΓΆrperseifen und ein Haarwaschmittel, manchmal auch ein FlΓΌssigwaschmittel. Hier sind die Duschen fΓΌr uns eine gute Gelegenheit, uns nach ein paar Tagen auf der Straße mal wieder richtig sauber zu machen. Die aktuell lΓ€ngste Zeit ohne Dusche Die lΓ€ngste Zeit, die wir ohne Dusche ausgekommen sind, waren bisher 15 Tage. In dieser Zeit haben wir uns hauptsΓ€chlich im Meer erfrischt, wenn wir in der NΓ€he von GewΓ€ssern waren. Aber auch das gehΓΆrt zu den besonderen Erlebnissen auf einer Radreise – man gewΓΆhnt sich daran, auf andere Art und Weise frisch zu bleiben. Haarpflege und ZΓ€hneputzen unterwegs Trotz der wenigen Duschen ist es uns wichtig, immer gut gepflegt zu bleiben. Jeden Morgen bΓΌrsten wir uns unsere Haare – wir teilen uns eine BΓΌrste, die in unserem GepΓ€ck Platz findet. Auch das ZΓ€hneputzen gehΓΆrt zu unserer morgendlichen Routine, und wir verwenden dafΓΌr immer unser Trinkwasser. Besonders wichtig ist uns dabei, dass wir uns auch draußen unproblematisch und ohne viel Aufwand um unsere Hygiene kΓΌmmern kΓΆnnen. Es geht weniger um Perfektion, sondern darum, sich selbst frisch und sauber zu fΓΌhlen. WΓ€sche waschen unterwegs Ein weiteres Thema, das auf einer Radreise nicht zu kurz kommen darf, ist die WΓ€schepflege. Am Anfang unserer Reise haben wir unsere WΓ€sche per Hand gewaschen, meistens auf CampingplΓ€tzen. Mit einem einfachen Handwaschmittel haben wir unsere Kleidung dann gut durchgewaschen und zum Trocknen aufgehΓ€ngt. In manchen FΓ€llen haben wir auch einfach nur Trinkwasser aus einem Trinkwasserspender oder aus einem Bach genutzt, um unsere Sachen zu spΓΌlen, wenn wir gerade keine MΓΆglichkeit hatten, Waschmittel zu verwenden. Ab Frankreich haben wir dann angefangen, ΓΆffentliche WΓ€schereien zu nutzen, in denen Waschmaschinen und Trockner gegen Bezahlung zur VerfΓΌgung standen. Diese WΓ€schereien haben uns das Leben enorm erleichtert, und wir konnten uns auf einfache Weise sauber und frisch fΓΌhlen, mit gut riechender Kleidung. Nicht nur in Frankreich, sondern auch in Spanien, Portugal und anderen LΓ€ndern gab es solche WΓ€schereien, die wir regelmÀßig genutzt haben, wenn wir keine Zeit hatten, selbst zu waschen. ZusΓ€tzlich hatten wir auf unserer Reise auch das GlΓΌck, dass wir bei einigen Gastgebern unsere WΓ€sche waschen konnten, wenn sie eine Waschmaschine zur VerfΓΌgung hatten. Viele dieser Gastgeber waren sogar so freundlich, uns ihr Waschmittel zur VerfΓΌgung zu stellen, sodass wir uns keine eigenen VorrΓ€te kaufen mussten. Besonders in Spanien haben wir festgestellt, dass in vielen WΓ€schereien das Waschmittel bereits automatisch in den Maschinen vorhanden war, sodass wir es nicht zusΓ€tzlich kaufen mussten – das hat uns nicht nur Zeit, sondern auch Geld gespart. Pflege von Schuhen und AusrΓΌstung Wenn unsere Schuhe oder AusrΓΌstung besonders dreckig wurden, haben wir diese so gut es geht selbst gereinigt. Ab und zu haben wir auch die Gelegenheit genutzt, die Schuhe in einer WΓ€scherei zusammen mit unserer Kleidung zu waschen, um sie wieder sauber und tragbar zu bekommen. Abschließend: Hygiene und das GefΓΌhl von Frische Nach langen Etappen, die manchmal mehrere Wochen dauern, freuen wir uns immer besonders auf eine richtige Dusche – sei es auf einem Campingplatz oder bei einem Gastgeber. Wir verzichten bewusst auf Deo oder Parfum, um nicht den ganzen Tag ΓΌber nach etwas anderem zu riechen, sondern nehmen den natΓΌrlichen KΓΆrpergeruch in Kauf, der sich auch nicht negativ auswirkt, wenn man sich regelmÀßig wΓ€scht. Es ist eine Umstellung, aber auch eine Erfahrung, die uns mehr mit uns selbst und der Natur verbindet. Am Ende des Tages geht es nicht um Perfektion, sondern darum, sich wohlzufΓΌhlen, selbst wenn man nicht jeden Tag in der Dusche steht oder sich mit Deos besprΓΌht. Wir haben uns an unseren eigenen Geruch gewΓΆhnt und uns daran erinnert, dass die wahre Frische oft nicht aus einem Badezimmer kommt, sondern von der Freiheit und dem Abenteuer unterwegs. Wir hoffen, dass ihr aus unseren Erfahrungen vielleicht ein bisschen Inspiration fΓΌr eure eigene Radreise oder sogar fΓΌr eure heimische Hygiene- oder WΓ€schepflege ziehen kΓΆnnt. Manchmal ist es auch sinnvoll, auf einfache und natΓΌrliche Methoden zurΓΌckzugreifen – sei es bei der KΓΆrperpflege, der WΓ€sche oder einfach beim Kontakt mit der Natur, die uns immer wieder aufs Neue erfrischt und uns zeigt, wie wenig es oft braucht, um sich frisch und gut zu fΓΌhlen.

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Versorgung mit Essen und Trinken auf unserer Radreise: Geld sparen und neue Entdeckungen machen

Essen und Trinken sind wΓ€hrend einer Radreise besonders wichtige Themen. Schließlich muss man nicht nur fΓΌr die tΓ€gliche Energieversorgung sorgen, sondern auch kreativ werden, wenn es um die Zubereitung und Beschaffung von Lebensmitteln geht. Auf unserer Reise durch Europa haben wir eine Vielzahl von MΓΆglichkeiten entdeckt, wie man nicht nur Geld sparen kann, sondern auch neue kulinarische Erfahrungen sammeln konnte. In diesem Beitrag mΓΆchten wir euch erzΓ€hlen, wie wir beim Einkaufen, Kochen und bei der Trinkwasserversorgung auf unserer Radreise Geld gespart haben und dabei gleichzeitig neue Geschmackserlebnisse entdeckt haben. Einkauf in grâßeren StΓ€dten vs. kleineren StΓ€dten Ein wichtiger Unterschied, den wir auf unserer Reise bemerkt haben, war die Auswahl an Lebensmitteln in grâßeren und kleineren StΓ€dten. In großen StΓ€dten gibt es immer eine grâßere Vielfalt an SupermΓ€rkten und frischen Produkten, was das Einkaufen wesentlich einfacher macht. Oft gibt es dort auch SpezialgeschΓ€fte, die besondere Zutaten oder lokale Produkte anbieten. In kleineren StΓ€dten hingegen ist das Angebot deutlich begrenzter, und oft muss man sich mit einer reduzierten Auswahl an Lebensmitteln begnΓΌgen. In solchen FΓ€llen hilft es, kreativ zu werden und mit den Basics auszukommen, die man immer dabei hat. Auch in kleineren StΓ€dten gibt es hΓ€ufig preiswertere Optionen, wie z.B. lokale MΓ€rkte, auf denen man frisches Obst und GemΓΌse direkt vom Erzeuger kaufen kann. Lebensmittelrettung und sparsame EinkΓ€ufe Neben dem normalen Einkauf haben wir auch die MΓΆglichkeit genutzt, Lebensmittel zu retten. In Deutschland haben wir bereits Erfahrungen mit Foodsharing gemacht, einer Plattform, auf der Lebensmittel, die sonst weggeworfen wΓΌrden, gerettet und weitergegeben werden. Obwohl wir auf unserer Reise nur indirekt von Foodsharing profitieren konnten, hatten wir auch die Gelegenheit, einen Gastgeber zu treffen, der aktiv Lebensmittel rettet. Er holt regelmÀßig gerettete Lebensmittel aus SupermΓ€rkten und verteilt sie dann. Diese geretteten Lebensmittel konnten wir mit ihm zusammen genießen, was nicht nur super lecker war, sondern auch sehr praktisch, weil es uns geholfen hat, Geld zu sparen und gleichzeitig zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung beizutragen. Auch Apps wie Too Good to Go, die in vielen LΓ€ndern verfΓΌgbar sind, bieten eine gute MΓΆglichkeit, gΓΌnstige Lebensmittel zu finden, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen und sonst weggeworfen werden wΓΌrden. Auch wenn wir diese App auf unserer Reise nicht genutzt haben, finden wir die Idee großartig und unterstΓΌtzen sie voll und ganz. Trinkwasserversorgung und kostenlose Quellen Ein weiterer Bereich, in dem wir auf unserer Radreise Geld sparen konnten, war die Trinkwasserversorgung. In vielen LΓ€ndern, darunter Spanien und Portugal, haben wir zahlreiche kostenlose Trinkwasserspender gefunden. Diese MΓΆglichkeit, unsere Flaschen kostenlos aufzufΓΌllen, haben wir sehr geschΓ€tzt, da es nicht nur um das Sparen von Geld geht, sondern auch um die Vermeidung von PlastikmΓΌll. Besonders in heißen LΓ€ndern ist es ein großer Vorteil, Wasser einfach nachzufΓΌllen, ohne immer zum Supermarkt fahren zu mΓΌssen. In Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg haben wir hΓ€ufig auch auf FriedhΓΆfen Wasser geholt. Dort gibt es oft ΓΆffentliche Trinkwasserquellen, die problemlos zugΓ€nglich sind. Diese Quellen haben uns nicht nur Geld gespart, sondern auch unnΓΆtige Wege vermieden, die wir sonst hΓ€tten gehen mΓΌssen, um an Trinkwasser zu kommen. Grillstellen als tolle ErgΓ€nzung Auf unserer Reise in Spanien und Portugal haben wir zudem viele ΓΆffentliche Grillstellen gefunden, die es uns ermΓΆglicht haben, in der Natur zu kochen. Das Grillen in der freien Natur war eine willkommene Abwechslung und hat uns viel Spaß gemacht. Gerade wenn man lΓ€ngere Zeit unterwegs ist, tut es gut, mal etwas anderes zu essen und dabei in der Natur zu sitzen und zu entspannen. Diese Grillstellen waren nicht nur eine praktische MΓΆglichkeit, sondern auch ein schΓΆner Moment, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Essen Kochen in Apartments und bei Gastgebern Besonders spannend war es, wenn wir in UnterkΓΌnften mit KΓΌche oder bei Gastgebern ΓΌbernachteten. In diesen Momenten hatten wir die MΓΆglichkeit, unsere KochkΓΌnste voll auszuleben und Gerichte zu zaubern, die wir auf der Reise sonst nicht kochen konnten. Mit einem Backofen, einer Heißluftfritteuse oder einfach mehr Platz zum Zubereiten von mehreren Gerichten gleichzeitig konnten wir richtig kreativ werden. So haben wir Pizzen, Kuchen oder Pancakes gemacht – Gerichte, die uns in der einfachen Campingausstattung nicht so einfach mΓΆglich gewesen wΓ€ren. Diese Erlebnisse haben nicht nur unser Kochen bereichert, sondern uns auch die Gelegenheit gegeben, unsere Reiseerfahrungen mit anderen zu teilen und die Zeit in der Unterkunft zu genießen. Essen bei Gastgebern: Neue Entdeckungen Das Essen bei unseren Gastgebern war ein weiteres Highlight. Es war immer spannend, neue Gerichte kennenzulernen, die wir vorher noch nicht gekannt hatten. So haben wir zum Beispiel bei einem Gastgeber kalten Lauch gegessen, der zusammen mit roter Beete und einem Dressing serviert wurde – eine Kombination, die uns sehr gut geschmeckt hat. Diese Entdeckungen machen eine Reise besonders, weil sie den kulinarischen Horizont erweitern und uns mit anderen Kulturen und Traditionen verbinden. Auch das gemeinsame Kochen oder Essen stΓ€rkt den Austausch und gibt uns die MΓΆglichkeit, uns noch mehr mit unseren Gastgebern und deren Lebensweise auseinanderzusetzen. Fazit Kochen auf einer Radreise bedeutet nicht, dass man kein Geld sparen kann oder immer nur einfache Gerichte essen muss. Es geht darum, kreativ zu sein und die MΓΆglichkeiten zu nutzen, die einem zur VerfΓΌgung stehen – sei es durch das Entdecken von kostenlosen Trinkwasserquellen oder das Kochen in UnterkΓΌnften mit besserer Ausstattung. Besonders wertschΓ€tzen wir auch den Austausch mit anderen Menschen und die kulinarischen Entdeckungen, die dadurch mΓΆglich werden. Zudem hilft es, bei Lebensmitteln auf Alternativen wie gerettete Produkte oder Apps zur Lebensmittelrettung zurΓΌckzugreifen, um auch unterwegs Geld zu sparen. So wird die Reise nicht nur kostengΓΌnstiger, sondern auch noch bereichernder und spannender. Wir hoffen, dass ihr ebenfalls etwas Inspiration fΓΌr eure eigene Radreise oder sogar fΓΌr eure heimische KΓΌche daraus ziehen kΓΆnnt. Vielleicht ΓΌberlegt ihr, auch einmal Lebensmittelrettungsangebote zu nutzen oder eine ΓΆffentliche Grillstelle in eurer NΓ€he zu besuchen, um draußen zu kochen und dabei mit anderen in Kontakt zu kommen. Solche kleinen Entdeckungen machen das Reisen und den Alltag noch ein StΓΌck wertvoller!

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Fahrrad-Weltreise: Mit Pfanne kochen auf Campingkocher.

Unsere CampingkΓΌche auf der Radreise: Leckere Rezepte und praktische Tipps

Die Zubereitung von Mahlzeiten auf einer Radreise stellt eine besondere Herausforderung dar. Man muss nicht nur auf das Gewicht und die Grâße der AusrΓΌstung achten, sondern auch dafΓΌr sorgen, dass die Mahlzeiten nahrhaft, vielseitig und vor allem lecker sind. Auf unserer Reise haben wir gelernt, wie man mit wenigen Zutaten und einfachen Mitteln kreative Gerichte zaubert. Mit einer Mischung aus frischen Lebensmitteln, haltbaren Basics und einer Prise Fantasie sorgen wir dafΓΌr, dass wir nicht nur satt, sondern auch rundum zufrieden sind. Hier mΓΆchten wir euch unsere Tipps und Lieblingsgerichte vorstellen – alltagstauglich, einfach und voller Geschmack. Frisch und haltbar: Die perfekte Balance Eine ausgewogene Mischung aus frischen Lebensmitteln und haltbaren VorrΓ€ten ist fΓΌr uns essenziell. Bei frischem GemΓΌse greifen wir gern zu Zucchini, Paprika, Tomaten, Auberginen, Zwiebeln und gelegentlich auch zu frischem Knoblauch. Diese Zutaten lassen sich leicht transportieren und vielseitig kombinieren – ob fΓΌr ein leckeres Pfannengericht oder eine einfache Sauce. FΓΌr haltbare VorrΓ€te ist DosengemΓΌse ein fester Bestandteil unserer KΓΌche. HΓ€ufig verwenden wir Mais, Erbsen, Erbsen mit MΓΆhren, oder auch nur MΓΆhren. Besonders praktisch und vielseitig sind Champignons aus der Dose, die wir fast ΓΌberall finden kΓΆnnen. Bohnen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle: Meist greifen wir zu Kidneybohnen oder grΓΌnen Bohnen, da sie nicht nur lecker, sondern auch sΓ€ttigend und reich an NΓ€hrstoffen sind. Sattmacher: Nudeln, Reis und Kartoffeln Unsere Hauptmahlzeiten basieren oft auf Nudeln, Reis oder Kartoffeln, da diese leicht zuzubereiten und gut kombinierbar sind. Nudeln kombinieren wir hΓ€ufig mit einer Sauce aus frischem GemΓΌse, ein paar GewΓΌrzen und manchmal Dosentomaten. Reis verwenden wir gern fΓΌr bunte Pfannengerichte, oft mit Paprika, Zucchini und einer Prise Sojasauce. Kartoffeln kochen wir entweder einfach oder braten sie in der Pfanne an. Zusammen mit Zwiebeln, Paprika und manchmal Champignons entsteht so ein herzhaftes, warmes Abendessen – perfekt nach einem langen Tag im Sattel. Cremige ErgΓ€nzung: Cuisine und passierte Tomaten FΓΌr die Cremigkeit in unseren Gerichten verwenden wir oft Cuisine, eine pflanzliche Sahnealternative, die sich vielfΓ€ltig kombinieren lΓ€sst. Sie passt hervorragend zu fast allen Gerichten, von Nudeln mit Champignons bis hin zu Reisgerichten. Zudem greifen wir gern zu passierten Tomaten anstelle von fertigen Tomatensaucen. Diese Variante ist nicht nur gΓΌnstiger, sondern wir kΓΆnnen die Sauce nach unserem Geschmack anpassen und mit frischem GemΓΌse kombinieren – perfekt fΓΌr einen bunten GemΓΌsetopf. Fertigprodukte und schnelle Mahlzeiten Ab und zu greifen wir auch mal auf Fertigprodukte zurΓΌck, wie zum Beispiel fertige Chinanudeln. Diese sind eine schnelle Option, wenn wir wenig Zeit haben oder uns mal etwas gΓΆnnen mΓΆchten. Allerdings ist das meistens eher eine Ausnahme, da diese Fertigprodukte uns nicht immer lange satt machen und in der Regel nicht so gesund und nahrhaft sind. Besonders bei langen Touren und schwerem GepΓ€ck merken wir, dass unser KΓΆrper mehr Kalorien verbrennt und wir mehr Energie benΓΆtigen. Deshalb setzen wir bevorzugt auf frische Zutaten und selbstgemachte Mahlzeiten, die uns langfristig sΓ€ttigen und mit wichtigen NΓ€hrstoffen versorgen. FrΓΌhstΓΌck: Frisches Brot und pflanzliche Aufstriche Zum FrΓΌhstΓΌck essen wir meistens Brot. Wir kaufen unterschiedliche Sorten, wobei wir oft darauf achten, dass KΓΆrner im Brot enthalten sind, da es uns lΓ€nger satt hΓ€lt. Weizenbrot vermeiden wir, weil es nicht so nΓ€hrstoffreich ist. Darauf genießen wir entweder Marmelade, Schokocreme, Avocado oder pflanzliche Alternativen zu KΓ€se, die ebenfalls ungekΓΌhlt gut haltbar sind und uns helfen, die Umwelt zu schonen. So starten wir mit einer nahrhaften Mahlzeit in den Tag, die uns ausreichend Energie fΓΌr die ersten Kilometer gibt. Snacks: Obst, GemΓΌse und ab und zu Süßes FΓΌr den kleinen Hunger zwischendurch greifen wir oft zu frischem Obst oder auch mal zu etwas frischem GemΓΌse. Ab und zu gΓΆnnen wir uns aber auch Süßigkeiten, wie Kekse oder je nach Saison auch Weihnachtssüßigkeiten. Im Sommer achten wir darauf, dass die Süßigkeiten nicht zu schmelzen beginnen, weshalb wir dann eher auf Schokoladenprodukte verzichten. Zudem bereiten wir uns manchmal auch einen Nudelsalat zu – besonders praktisch, wenn wir eine lange Fahrt vor uns haben und erst abends wieder etwas kochen mΓΆchten. DafΓΌr verwenden wir oft ΓΌbrig gebliebene Nudeln vom Abendessen, die wir mit Tomaten, sauren Gurken und etwas pflanzlicher Mayonnaise oder einem Γ–ldressing anreichern und verstauen diesen in einer Brotdose. Mittag- und Abendessen: Frisches und DosengemΓΌse kombiniert Zum Mittag- oder Abendessen kombinieren wir oft frisches GemΓΌse wie Zucchini, Paprika, Tomaten, Auberginen, Zwiebeln und gelegentlich auch frischen Knoblauch mit einer Basis aus Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Dabei achten wir darauf, dass das GemΓΌse, das wir verwenden, vielfΓ€ltig und saisonal ist, um unsere Mahlzeiten abwechslungsreich zu gestalten. Oft greifen wir aber auch auf DosengemΓΌse zurΓΌck – Mais, Erbsen, Erbsen mit MΓΆhren oder Champignons sind dabei unsere Favoriten, weil sie praktisch und lange haltbar sind. Besonders Kidneybohnen oder grΓΌne Bohnen gehΓΆren ebenfalls regelmÀßig zu unserem Vorrat. Sie lassen sich schnell in Gerichte integrieren und machen die Mahlzeiten nahrhafter. Essensideen, die wir selbst kochen Ab und zu genießen wir einfache, aber kΓΆstliche Gerichte, die wir selbst zubereiten. Ein Klassiker ist Nudeln mit passierten Tomaten, Zucchini und Tomaten – schnell und lecker. Auch Nudeln mit Champignons und Cuisine oder Nudeln mit Erbsen und Cuisine gehΓΆren zu unseren Favoriten. FΓΌr Abwechslung sorgen wir auch mit Reis, der mit Zucchini, Paprika, Tomaten und Cuisine kombiniert wird. Eine weitere Lieblingsmahlzeit ist eine selbstgemachte Kartoffelsuppe aus frischen Zutaten, die uns besonders an kalten Tagen wΓ€rmt. Manchmal wird es auch etwas experimenteller, wie bei unserer Pfannenpizza. Wir kaufen einen Pizza-Fertigteig, rollen ihn aus und belegen ihn mit getrockneten Tomaten, Champignons und einer pflanzlichen KΓ€sealternative – eine schnelle und leckere Option fΓΌr zwischendurch. Wir achten darauf, nicht immer die gleiche Nudelsorte zu kaufen, sondern variieren gerne mit Spaghetti, Fusilli oder Penne, damit es nicht langweilig wird. Gelegentlich gibt es auch Nudeln mit Brokkoli, eine einfache, aber wohlschmeckende Kombination. Warum wir Γ–l und Margarine fast immer vermeiden Da wir unsere Mahlzeiten gerne schnell und einfach zubereiten mΓΆchten, verzichten wir in den meisten FΓ€llen auf die Verwendung von Γ–l oder Margarine. Ganz zu Beginn der Reise haben wir noch mit beiden Zutaten hantiert, doch mit der Zeit haben wir gemerkt, dass sie nicht nur schwerer zu transportieren sind, sondern auch

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Nico Ladewig auf langer Gassi-Tour mit Hund. Portugals Natur wΓ€hrend Housesitting entdecken.

Housesitting auf Radreise: Wie wir durch Haustiere und Gastfreundschaft neue Orte entdeckt haben

Als Zweiaufrad sind wir zu zweit mit unseren ExpeditionsfahrrΓ€dern unterwegs und erkunden die Welt. Meistens schlafen wir im Zelt, haben nur begrenzten Zugang zu Strom und Internet, was uns vor einige Herausforderungen stellt. Besonders in den kalten Monaten suchten wir nach einer MΓΆglichkeit, kostengΓΌnstig und komfortabel zu ΓΌbernachten und gleichzeitig genug Strom und schnelles Internet zu haben, um an unseren YouTube-Videos zu arbeiten und unsere Projekte voranzutreiben. Dabei stießen wir auf Housesitting, eine interessante MΓΆglichkeit, fΓΌr eine Weile in einem gemΓΌtlichen Zuhause zu wohnen und sich um Tiere und die Wohnung zu kΓΌmmern – eine ideale LΓΆsung fΓΌr digitale Nomaden oder Radreisende, die eine kostengΓΌnstige und produktive Reiseerfahrung suchen. Doch wie funktioniert Housesitting genau, und was sollte man dabei beachten? Aber was ist Housesitting ΓΌberhaupt? Housesitting ist eigentlich eine ziemlich geniale Sache: Du bekommst die MΓΆglichkeit, in einem privaten Zuhause zu wohnen – vΓΆllig kostenlos! Im Gegenzug kΓΌmmerst du dich um das Haus und meistens auch um Haustiere. Du fΓΌtterst die Tiere, gießt die Pflanzen oder kΓΌmmerst dich um die Post, wΓ€hrend die EigentΓΌmer unterwegs sind. Das Ganze funktioniert ganz einfach: Du meldest dich auf einer Plattform wie TrustedHousesitters an, schaust dir die Angebote an und bewirbst dich auf die, die fΓΌr dich passen. Wenn aus der Sicht des Haustierbesitzers alles passt, folgt meist ein Videotelefonat. In diesem GesprΓ€ch lernt man sich gegenseitig kennen und bespricht alle wichtigen Details rund um das Haus, die Tiere und deine Aufgaben. Der Hausbesitzer hat hΓ€ufig mehrere Bewerber in der Pipeline und trifft erst nach dem Videotelefonat eine endgΓΌltige Entscheidung. Aber nicht nur auf großen Plattformen kannst du Housesitting finden. Auch in WhatsApp-Gruppen, Facebook- oder Instagram-Gruppen werden oft Housesitting-Angebote geteilt. Hier findest du vielleicht spontane und weniger formelle Gelegenheiten, die dir ebenfalls tolle MΓΆglichkeiten bieten, kostenlos zu wohnen und neue Orte zu entdecken. Wie finde ich Housesitting-Angebote? Es gibt verschiedene MΓΆglichkeiten, Housesitting-Angebote zu finden, und jede hat ihre eigenen Vorteile. Eine der bekanntesten Plattformen ist TrustedHousesitters. Hier findest du zahlreiche Angebote aus aller Welt. Das Basic-Paket kostet 139 € pro Jahr, aber mit unserem Rabattcode kannst du 25% sparen (einfach hierΒ anmelden) . Auf der Plattform kannst du dich auf verschiedene Housesitting-Jobs bewerben, bei denen du dich um das Zuhause und oft auch um die Haustiere kΓΌmmerst. Außerhalb der Plattformen gibt es auch kostenlose Alternativen, zum Beispiel WhatsApp- oder Facebook-Gruppen. Hier kannst du nach Housesitting-Angeboten suchen, ohne eine GebΓΌhr zu zahlen, allerdings sind die Gruppen oft weniger strukturiert und du findest vielleicht nicht so viele internationale Angebote. Egal, ob du ΓΌber eine Plattform oder in sozialen Netzwerken ein Housesitting-Angebot findest: Du musst auf jeden Fall deine eigene Verpflegung und alle weiteren persΓΆnlichen Ausgaben wie Haushaltsartikel selbst ΓΌbernehmen. Das heißt, du wohnst kostenlos, aber fΓΌr Essen, Trinken und alles, was du fΓΌr den Haushalt brauchst, musst du selbst sorgen. Und auch fΓΌr AktivitΓ€ten in der Umgebung musst du natΓΌrlich selber bezahlen. Welche Qualifikationen oder Erfahrungen sollte ich als Housesitter mitbringen? Als Housesitter gibt es ein paar wichtige Dinge, die dir helfen kΓΆnnen, gut anzukommen: ZunΓ€chst solltest du zuverlΓ€ssig und verantwortungsbewusst sein, weil du dich um das Zuhause und oft auch um Haustiere kΓΌmmerst. Erfahrung im Umgang mit Tieren ist hilfreich, aber vor allem Geduld ist gefragt. Viele Tiere brauchen etwas Zeit, um sich an neue Menschen zu gewΓΆhnen – also sei geduldig und einfΓΌhlsam. Gute Manieren und ein zuverlΓ€ssiges Auftreten sind ebenfalls wichtig. Haustierbesitzer mΓΆchten jemanden, dem sie ihr Zuhause anvertrauen kΓΆnnen, und das merkt man oft schon an deinem Verhalten. Bewertungen von anderen Housesittern sind auch ein Plus, weil sie den Haustierbesitzern zeigen, dass du vertrauenswΓΌrdig bist. FlexibilitΓ€t ist auch gefragt, weil du dich an die Reisedaten der Haustierbesitzer anpassen musst. Sie legen fest, wann sie weg sind, und du kannst da wenig dran Γ€ndern. Und natΓΌrlich solltest du keine Allergien gegen Tiere haben, die du betreuen mΓΆchtest. Kurz gesagt: ZuverlΓ€ssigkeit, Geduld, gute Manieren, FlexibilitΓ€t und vielleicht ein paar Bewertungen von anderen Housesittern machen dich zu einem idealen Housesitter. Wie bewerbe ich mich erfolgreich fΓΌr Housesitting-Jobs? Der erste Schritt, um einen Housesitting-Job an Land zu ziehen, ist ein ΓΌberzeugendes Profil. Besonders bei Plattformen wie TrustedHousesitters, wo du dich gegen andere Bewerber durchsetzen musst, macht ein gutes Profil den Unterschied. Anmeldung und Profil erstellen Melde dich zuerst bei TrustedHousesitters an und wΓ€hle ein Paket – das Basic-Paket kostet 139 € pro Jahr. Mit unserem Rabattcode sparst du 25 %. Danach geht es an dein Profil. Hier solltest du dir wirklich MΓΌhe geben, denn dein Profil ist dein AushΓ€ngeschild. Einladendes Profilbild: Zeig dich freundlich und am besten mit einem Tier – das schafft Vertrauen. Authentischer Text: Schreib, wer du bist, warum du Housesitting machen mΓΆchtest und was dich auszeichnet. Referenz angeben: Eine Referenz ist notwendig, um dein Profil ΓΌberhaupt fertigzustellen. Sie kann von jeder Person kommen, die bestΓ€tigen kann, dass du zuverlΓ€ssig bist und dich gut um Haus oder Tiere kΓΌmmern kannst. Überlege, ob du schon einmal auf ein Haus aufgepasst hast, ein Tier betreut hast oder eine Γ€hnliche Verantwortung ΓΌbernommen hast – und wer dir dies bestΓ€tigen kΓΆnnte. Die Referenz sollte sinnvoll gewΓ€hlt sein, denn sie ist oft das Erste, was Haustierbesitzer anschauen. Erfolgreich bewerben Sobald dein Profil steht, kannst du dich auf Jobs bewerben. Hier ein paar Tipps, um herauszustechen: Anzeige genau lesen: Nimm dir die Zeit, die Anzeige grΓΌndlich zu lesen. ErwΓ€hne in deiner Bewerbung Details aus der Anzeige, die zeigen, dass du aufmerksam warst. Am besten schreibst du den Namen des Haustiers direkt in deine Bewerbung – das macht es persΓΆnlich und zeigt, dass du dich wirklich mit dem Job auseinandergesetzt hast. Locker bleiben: Schreibe die Bewerbung einfach und entspannt. Zeige, dass du tierlieb und zuverlΓ€ssig bist, ohne zu formell zu wirken. Haustierbesitzer wollen jemanden, der gut zu ihren Tieren passt – nicht eine steife Bewerbung. PersΓΆnliches Anschreiben: Vermeide Standardtexte! Schreibe individuell, warum dich der Sit anspricht und warum du geeignet bist. Deine PlΓ€ne erwΓ€hnen: Es ist oft hilfreich, wenn du kurz erwΓ€hnst, was du vorhast, wΓ€hrend du vor Ort bist – zum Beispiel SehenswΓΌrdigkeiten erkunden, Wandern gehen oder in der Umgebung

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Unser Erfahrungsbericht: Das MSR-Zelt nach sechs Monaten im Einsatz

In diesem Beitrag mΓΆchten wir unser Zelt von MSR vorstellen, unsere ersten EindrΓΌcke schildern und auf die Probleme eingehen, die uns in den ersten sechs Monaten auf unserer Open-End-Radreise begegnet sind. Wir teilen hier unsere ehrlichen Erfahrungen, ohne UnterstΓΌtzung von MSR. Falls du nach diesem Bericht Lust auf das Zelt bekommst, findest du hier unseren Affiliate-Link zu Amazon, wo du das Zelt oder Γ€hnliche Modelle kaufen kannst: Affiliate-Link zu Amazon. Unsere Erfahrungen mit dem MSR Elixir 3 nach sechs Monaten auf Radreise Eigentlich sind wir mit einem anderen Zelt auf unsere Open-End-Radreise gestartet. Doch schon nach wenigen Tagen mussten wir umplanen: Eine defekte Zeltstange machte das Zelt fΓΌr unsere Reise unbrauchbar. Wir haben es allerdings nicht zurΓΌckgegeben, sondern an ein Familienmitglied geschickt, damit wir es vielleicht irgendwann reparieren kΓΆnnen. Die Reparatur war unterwegs schlicht nicht mΓΆglich. An Tag 8 unserer Reise fanden wir uns in Bremen wieder und entschieden uns in einem Outdoor-GeschΓ€ft fΓΌr das MSR Elixir 3. Noch am selben Abend konnten wir es bei einem β€ž1niteTentβ€œ-Host ausprobieren und waren sofort positiv ΓΌberrascht: Der Aufbau war intuitiv, das Zelt gerΓ€umig und insgesamt machte es einen sehr robusten Eindruck. Von da an begleitete uns das MSR-Zelt jeden Tag – geschnallt auf den GepΓ€cktrΓ€ger, aufgebaut in der Natur, abgebaut am nΓ€chsten Morgen. Es wurde schnell zu unserem zuverlΓ€ssigen Begleiter. Wir haben das Zelt immer mit Sorgfalt behandelt, um Materialverschleiß zu minimieren. Doch wie das Leben unterwegs so ist, blieb es nicht bei den ersten positiven EindrΓΌcken. Hier erzΓ€hlen wir, wie sich das Zelt im Alltag bewΓ€hrt hat, welche Herausforderungen uns begegnet sind und wie MSR mit unseren Anliegen umgegangen ist. Der erste Stangenbruch: Rote Stange (Tag 67) Nach 67 Tagen, irgendwo in Frankreich, trat das erste grâßere Problem auf: Die rote Zeltstange brach. In der Situation mussten wir improvisieren. Mit Heringen und Kabelbindern bauten wir eine Art Schiene – eine vorΓΌbergehende LΓΆsung, die ΓΌberraschend gut hielt. Parallel dazu nahmen wir Kontakt mit MSR auf. Der Kundenservice war sehr freundlich und leitete uns direkt an den Support in Irland weiter. Nach ein paar E-Mails und dem Zusenden von Fotos versprach man uns einen kostenlosen Ersatz. Doch wie empfΓ€ngt man ein Paket auf einer Radreise? Nach langer Überlegung entschieden wir uns, das Ersatzteil an eine Filiale der franzΓΆsischen Post (LaPoste) senden zu lassen. Leider kam das Paket nie an, vermutlich, weil es ohne Absenderadresse und Trackingnummer verschickt wurde. Auch eine RΓΌcksendung an MSR war so nicht mΓΆglich. FΓΌr uns bedeutete das: weiterreisen und improvisieren. Eine kreative ZwischenlΓΆsung In einem Baumarkt bei Rennes fanden wir ein ein Meter langes Alu-Rohr, das wir in etwa 15 cm lange StΓΌcke zurechtsΓ€gten. Diese kleinen RohrstΓΌcke trugen wir von da an immer in unserer Werkzeugtasche mit. So konnten wir den ersten Bruch mit einem der RohrstΓΌcke und Patex Repair Extreme stabilisieren. Diese LΓΆsung hielt erstaunlich lange und begleitete uns durch mehrere LΓ€nder – bis an Tag 153, als das provisorische Überrohr ebenfalls brach. Zum GlΓΌck hatten wir noch genΓΌgend RohrstΓΌcke dabei, um das beschΓ€digte Rohr erneut mit Patex Repair Extreme zu kleben und das Zelt weiterhin nutzen zu kΓΆnnen. Der zweite Stangenbruch: Graue Stange (Tag 162) Nach etwa 162 Tagen, im November, brach schließlich die graue Stange des Zelts. Diesmal konnten wir direkt auf eines der verbliebenen Alu-RohrstΓΌcke aus unserer Werkzeugtasche zurΓΌckgreifen und es mit Patex Repair Extreme ΓΌber den Bruch kleben. Diese Methode bewΓ€hrte sich erneut, und wir konnten weiterhin mit dem Zelt unterwegs sein. Herausforderungen mit der Paketlieferung Nachdem das erste Ersatzpaket verloren gegangen war, hatten wir uns darauf konzentriert, eine alternative LΓΆsung zu finden. Da wir inzwischen Richtung SΓΌden unterwegs waren, wollten wir einen neuen Lieferort festlegen. Leider kam es dabei zu einem MissverstΓ€ndnis: WΓ€hrend wir noch mit MSR eine Alternative recherchierten, schickte der Support ein weiteres Paket an dieselbe LaPoste-Filiale. Auch dieses Paket ging verloren – entweder in der Postfiliale oder irgendwo unterwegs, da es ebenfalls ohne Tracking verschickt wurde. Obwohl die Situation frustrierend war, blieb der Kontakt mit MSR stets freundlich und lΓΆsungsorientiert. Der Support versuchte, uns bestmΓΆglich zu unterstΓΌtzen, auch wenn die Logistik nicht immer reibungslos funktionierte. Stockflecken und Feuchtigkeitsprobleme Inzwischen zeigte das Zelt die ersten Gebrauchsspuren: An den roten Bereichen des Zeltbodens bildeten sich Stockflecken, was vermutlich auf die hohe Luftfeuchtigkeit in einigen Regionen zurΓΌckzufΓΌhren war. Außerdem kam es bei starkem Regen zu vereinzelten Tropfen im Innenraum. Das NachimprΓ€gnieren der Außenplane brachte nur begrenzte Besserung. Kondenswasser auf der Innenseite der Außenplane war ebenfalls ein regelmÀßiges Problem. Dies ist jedoch aus unserer Sicht kein spezifischer Mangel des Zelts, sondern eine normale Begleiterscheinung, wenn Temperaturunterschiede und feuchte Bedingungen zusammenkommen. Ein Lichtblick: Erfolgreicher Ersatz in Portugal Am Ende des sechsten Monats hatten wir fΓΌr kurze Zeit eine feste Adresse bei einem Haussit in Portugal. Wir nahmen erneut Kontakt mit MSR auf und schilderten die bisherigen Probleme. Trotz der verlorenen Pakete reagierte der Support freundlich und hilfsbereit. Dieses Mal erreichte uns das Ersatzpaket tatsΓ€chlich – zu unserer großen Erleichterung. Zwar war die Verpackung wieder recht einfach (Luftpolsterfolie und Packpapier, ohne Absenderadresse), doch es kam unversehrt an. So konnten wir endlich die defekten Stangen durch Originalteile ersetzen und das Zelt wieder in seinen ursprΓΌnglichen Zustand versetzen. Unser Fazit Das MSR Elixir 3 hat uns auf unserer Reise treu begleitet – trotz der beschriebenen Herausforderungen. Die Zeltstangenprobleme waren Γ€rgerlich, doch durch den engagierten und freundlichen Support von MSR fΓΌhlten wir uns immer gut betreut. NatΓΌrlich gab es MissverstΓ€ndnisse, aber letztendlich zeigte sich das Unternehmen sehr entgegenkommend. Wir schΓ€tzen besonders das gerΓ€umige Design, die einfache Handhabung und die Robustheit des Materials. Allerdings empfehlen wir, auf eine stabile Ersatzteilversorgung zu achten, falls das Zelt langfristig und intensiv genutzt wird. Falls du ΓΌberlegst, dir dieses Zelt zuzulegen, kΓΆnnen wir es dennoch empfehlen – insbesondere, wenn du eine zuverlΓ€ssige und flexible LΓΆsung fΓΌr Outdoor-Abenteuer suchst. Hier nochmal der Link, wo du das Zelt oder Γ€hnliche Modelle finden kannst:https://amzn.to/4bWMTse LINK ZU PATTEX: https://www.amazon.de/dp/B000QB6HGO/ref=cm_sw_r_as_gl_apa_gl_i_7VF6M061EZB6A265GRBK?linkCode=ml2&tag=zar0bf-21 ZELTLINK AUF WEBSITE:https://amzn.to/4bWMTse

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